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Playstation VR: Neue Bundles für Deutschland, Demo-Offensive in den USA

von Matthias Bastian8. Oktober 2017

Zum Weihnachtsgeschäft will Sony mit neuen Bundles und Demos die Absatzzahlen für Playstation VR ankurbeln.

Am 18. Oktober bringt Sony in Deutschland ein neues Playstation-VR-Bundle in den Handel, das neben der VR-Brille eine Trackingkamera sowie das Rennspiel “Gran Turismo Sport” und die einführende VR-Sammlung “Playstation Worlds” enthält. Das Bundle kostet 450 Euro.

Offenbar handelt es sich bei der beigelegten VR-Brille noch um die Launch-Version und nicht um die neu angekündigte Variante mit integrierten Kopfhörern und HDR-Unterstützung.

Der neueste Ableger der Gran-Turismo-Reihe ist zwar keine Eigenentwicklung für die Virtual Reality, bietet jedoch einen speziellen VR-Modus. Der ist gegenüber dem Hauptspiel etwas abgespeckt, um eine flüssige Bildwiederholrate zu garantieren: Es sind nur ausgewählte Rennstrecken befahrbar, auf denen man sich maximal mit einem Kontrahenten duelliert. Auch grafisch muss die VR-Version gegenüber der Bildschirmansicht zurückstecken, um eine stets flüssige 360-Grad-Ansicht zu garantieren.

Gran-Turismo-Schöpfer Kazunori Yamauchi erzählt von einer aufwendigen Entwicklung, sein Team habe das Spiel so gut gemacht, wie es der aktuelle Stand der Technologie ermögliche. Er verspricht – trotz der zuvor genannten Einschränkungen – die bis dato stärkste Virtual-Reality-Rennsimulation.

Wer sich nicht für das Rennspiel interessiert, ist mit Sonys zweitem Bundle besser aufgehoben. Das “Starter-Pack” gibt es ab 400 Euro. Neben der Kamera und Playstation Worlds sind zwei Playstation-Move-Controller enthalten, die im Gran-Turismo-Paket fehlen. Die Ersparnis gegenüber dem Einzelkauf der Kamera und der Move-Controller liegt bei rund 100 Euro.

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Neue Demostationen in den USA und Kanada

Um die Stärken von Playstation VR besser vermitteln zu können, rüstet Sony in den USA rund 200 Läden von Gamestop und Best Buy mit Playstation-VR-Demoecken aus. Gezeigt werden unter anderem die VR-Spiele Gran Turismo Sport, Final Fantasy XV: Monster of the Deep, SuperHot VR, Dino Frontier und Raw Data.

Die Shop-Demos sind notwendig, glaubt Sony, um Interessierte von den Qualitäten der Virtual-Reality-Darstellung zu überzeugen. Am herkömmlichen Monitor lassen sich diese nur schwerlich transportieren.

In der Vergangenheit war das Interesse an solchen Shop-Demos eher gering. Zumindest baute die Facebook-Tochter Oculus im Frühjahr des Jahres 200 von 500 Demostationen in den USA wieder ab. Offiziell aufgrund der saisonalen Planung, inoffiziell sprachen Verkäufer in den Geschäften von einer zu geringen Nachfrage.

| Featured Image: Sony

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