Update vom 25. Juli 2018:

Digility 2018

The Persistence ist ab sofort im Playstation Store erhältlich. Der Preis beträgt 29,99 Euro.

Ursprünglicher Artikel vom 10. März 2017:

Playstation VR: Neues Horrorspiel verknüpft VR-Brille und Smartphone

Das Entwicklerstudio Firesprite arbeitet an der neuen Virtual-Reality-Erfahrung “The Persistence” für Playstation VR, die der sozialen Isolation unter der VR-Brille auf besonders innovative Art begegnet: Außenstehende können mittels Smartphone-App ins Spielgeschehen eingreifen.

Das Konzept von “The Persistence” erinnert an den 80er-Jahre Kultfilm “The Running Man”. Seinerzeit kämpfte sich Arnold Schwarzenegger in der Rolle des fiktiven Charakters Ben Richards in einer Art Gameshow durch Horden von Gladiatoren. Der Verlauf der Show konnte durch Außenstehende beeinflusst werden.

Ähnlich ist es bei Sonys neuer Horrorerfahrung für Playstation VR. Der Spieler mit der VR-Brille auf dem Kopf schlüpft in die Rolle eines beliebigen Crew-Mitglieds und stolpert durch zufallsgenerierte Gänge eines Weltraumkreuzers, der mit Monstern verseucht ist.

Mittels Waffengewalt muss er sich die Biester vom Leib halten und wird dabei von Außenstehenden mit einer Smartphone-App unterstützt. Die können beispielsweise Türen öffnen, Gegner einfrieren oder ablenken. Die Smartphone-Spieler sehen die Auswirkungen ihres Handelns in Echtzeit auf dem TV-Screen und werden mit Punkten und Upgrades belohnt.

Mehrspieler-Erfahrung der etwas anderen Art

Interessant wird es, wenn mehrere Spieler gleichzeitig via Smartphone ins Spielgeschehen eingreifen. Denn die können dem VR-Brillenträger nicht nur helfen, sondern ihm auch ein Bein stellen.

“Die Psychologie dahinter ist, dass man bis zu vier Spieler mit Tablets oder Smartphones im gleichen Raum haben kann und drei bekommen Punkte fürs Helfen und einer dafür, dass der VR-Brillenträger verliert”, sagt Entwickler Graeme Ankers.

“The Persistence” soll im Mai 2017 erscheinen. Das Smartphone-Feature ist optional, sodass der Titel ohne externe Helfer gespielt werden kann – ob das Spielprinzip dann noch Sinn ergibt, ist eine andere Frage. Bei Firesprite arbeiten ehemalige Mitarbeiter von Sonys früherem Studio Liverpool, das unter anderem für die erfolgreiche Wipeout-Serie verantwortlich war.

| Featured Image: Sony / Firesprite | Via: Polygon

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