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Playstation VR: Sony forscht an Trackingsystem mit mehreren Sensoren

von Tomislav Bezmalinovic17. August 2017

Beim Display und dem Tragekomfort übertrumpft Playstation VR die teurere Konkurrenz aus dem Hause Oculus und HTC. Doch beim Trackingsystem hat die VR-Brille das Nachsehen. Eine Stellenausschreibung legt nahe, dass Sony an einem Trackingsystem arbeitet, das auf mehr als eine Trackingkamera setzt.

In London unterhält Sony eine Forschungsabteilung, die an Zukunftstechnologien für das Playstation-Ökosystem arbeitet. Laut einer Stellenausschreibung von Ende Juni sucht das dortige Team nach einer Fachkraft, die an “Trackingsystemen für ein VR-bezogenes Projekt” arbeiten soll.

Zu den Verantwortlichkeiten gehört die “Entwicklung und Implementierung von Hilfsprogrammen, Programmierschnittstellen und Treibern für Virtual Reality, eingeschlossen Bildverarbeitung und Tracking, die Daten mehrerer Sensoren verarbeitet.”

Sony sucht nach neuer Trackingtechnologie

Playstation VR setzt auf eine einzelne Trackingkamera. Dadurch arbeitet die räumliche Bewegungserfassung weniger präzise und deckt einen kleineren Bereich ab als bei Systemen wie Oculus Rift und HTC Vive, die zwei oder mehr externe Trackingkomponenten einsetzen.

Mit einer einzelnen Kamera ist zudem kein raumfüllendes Tracking umsetzbar, da der Nutzer nicht von allen Seiten erfasst wird. Dreht man sich von der Kamera weg, werden die VR-Brille und Playstation Movie nicht mehr vollständig erfasst oder durch den Körper verdeckt.

Dass Sony an neuen Trackingsystemen forscht, ist nur konsequent. Die Trackingtechnologie ist veraltet und wird mit der zweiten Generation durch zeitgemäßere Technik ersetzt werden – vorausgesetzt, dass Sony an Virtual Reality festhält.

Dass das Unternehmen nach neuen Trackingtechnologien Ausschau hält, legt ein Patent nahe, das im Sommer 2016 eingereicht wurde. Es beschreibt ein Trackingsystem, das an HTC Vive erinnert.

| Featured Image: Sony | Via: Upload VR

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