Seit dem Marktstart im Oktober ist Sonys VR-Brille Playstation VR schwer zu bekommen. Das soll sich ändern: Sony verspricht, dass in Zukunft mehr Einheiten ausgeliefert werden.

Zwischen dem 19. und dem 24. Januar fand in Taipei die Taipei Game Show statt. Eröffnet wurde sie von Hiroyuki Oda, Sony-Manager für den asiatischen Raum. Er stellt in Aussicht, dass bald mehr Einheiten von Playstation VR in den Handel kommen.

Oda räumt ein, dass es seit dem Launch der VR-Brille immer wieder zu Lieferengpässen kommt, sowohl in Taiwan als auch im Rest der Welt. “Wir entschuldigen uns dafür, dass wir nicht ausreichend PS4-Pro-Konsolen und Playstation-VR-Brillen ausliefern konnten, um die Nachfrage zu befriedigen”, sagte Oda bei seiner Eröffnungsrede.

Sony möchte das ändern und bald mehr Einheiten ausliefern. Um das zu erreichen, sollen laut Oda bei der Herstellung die Lieferketten optimiert und die Produktivität verbessert werden. Für die Zukunft von Playstation VR verspricht Oda qualitativ hochwertigere VR-Spiele. Mit der Zahl der verfügbaren Titel würde die Vielfalt der Genres steigen.

Hat Sony Probleme bei der Herstellung der VR-Brille?

Der Verweis von Oda auf die zu optimierende Lieferkette könnte man als Hinweis verstehen, dass die anhaltende PSVR-Knappheit nicht allein auf eine sehr hohe Nachfrage zurückzuführen ist, sondern womöglich auf Probleme bei der Herstellung der VR-Brille.

Schon im Frühjahr dieses Jahres gab Playstation-Chef Shuhei Yoshida an, dass der Launch der VR-Brille verschoben wurde, um im Vorfeld mehr Einheiten produzieren zu können. Planmäßig hätte Playstation VR im ersten Halbjahr 2016 statt im Oktober erscheinen sollen.

Auffällig ist, dass Sony nicht über konkrete Verkaufszahlen sprechen möchte. Normalerweise feiern die Japaner ihre Verkaufserfolge gerne öffentlich. Auf der CES 2017 Mitte Januar spricht Sony-CEO Kaz Hirai von einem langsamen Marktstart, mit dem man aber gerechnet habe.

Insgesamt sei man recht zufrieden mit den Verkaufszahlen im Weihnachtsgeschäft. Konkrete Daten würde man nicht nennen, damit diese “kein Eigenleben entwickeln”.

Zumindest die PS4 ist bereits ein enormer Verkaufshit: Laut Oda wurden weltweit mehr als 53 Millionen Einheiten ausgeliefert und über 400 Millionen Spiele verkauft.

| Featured Image: Sony

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