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Playstation VR: Update 4.50 verbessert das Tracking stark [Video]

von Tomislav Bezmalinovic13. März 2017

Das große Systemsoftware-Update 4.50, das Sony vor wenigen Tagen veröffentlichte, beinhaltet nicht nur Verbesserungen für Playstation 4, sondern aktualisiert auch die Firmware der Playstation VR auf Version 2.50. Das Update bringt Unterstützung für 3D-Blu-Rays und einen verbesserten Kinomodus. Ein Youtube-Video beweist jetzt, dass auch das Tracking wesentlich verbessert wurde.

Die Entwickler von Farpoint haben vor einigen Tagen angedeutet, dass das Update 4.50 ein verbessertes Tracking mit sich bringen werde. In Sonys offizieller Liste von Änderungen tauchte dieser Punkt jedoch nicht auf. Damit war unklar, ob das Update Optimierungen enthält oder ob Sony diese verschwieg.

Das Trackingsystem ist der größte Schwachpunkt von Playstation VR. Der Bereich, den die Kamera erfasst, ist relativ begrenzt und kann durch helles Licht beeinträchtigt werden. Am schwersten wiegt jedoch, dass die Handcontroller nicht präzise genug erfasst werden, was sich in einem unruhigen Zittern ihres virtuellen Gegenstücks äußert.

Zumindest dieser Aspekt wurde mit dem Update nun definitiv verbessert, wie ein Youtube-Video von iWaggleVR beweist. Das Video stellt einen umfangreichen Vergleich zwischen Systemsoftware-Version 4.07 und 4.50 an. Dabei kann man am Beispiel mehrerer VR-Spiele beobachten, wie stark das unerwünschte Zittern verringert wurde.

Unerwünschtes Zittern wurde um 60 Prozent reduziert

Bewegte sich das virtuelle Gegenstück des Controllers in Batman: Arkham VR vor dem Update noch um bis zu drei Zentimeter, konnte diese Bewegung nach dem Update auf circa einen Zentimeter reduziert werden. In Job Simulator konnte das Zittern von zwei auf einen Zentimeter reduziert werden. Für The London Heist sind ähnliche Resultate zu beobachten.

Die Ursache für das Zittern sei auf die Trackingmethode der Kamera zurückführen, erläutert iWaggleVR. Offenbar konnte dieser unerwünschte Effekt durch softwareseitige Optimierung um bis zu 60 Prozent reduziert werden. Das ist ein signifikanter Fortschritt. Diese Verbesserungen betreffen nicht den Dualshock-Controller, bei welchem alles beim Alten bleibt. Das könne daran liegen, dass das Gamepad keine Kugel, sondern nur einen Lichtstreifen für das Tracking nutze, meint der Youtuber.

Auf eine vollkommene Eliminierung der Ungenauigkeiten sollten Nutzer von Playstation VR nicht hoffen, hierfür ist die verwendete Trackingmethode zu veraltet. Eine signifikante Verbesserung könnte erst die nächste Generation der VR-Brille bringen. Vor einem Monat wurde bekannt, dass Sony ein Trackingsystem patentierte, das dem von HTC Vive ähnelt. Dieses erlaubt bekanntlich submillimetergenaues, raumfüllendes Tracking.

| Featured Image: iWaggleVR (Youtube-Screenshot)

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