Update vom 15. April 2018:

Im eigenen Blog gibt KatVR bekannt, dass es keine Kickstarter-Kampagne für KatVR Mini geben wird. Das Startup hat nach der positiven Resonanz auf die Ankündigung des Mini-Laufbands offenbar neue Investorengelder gewinnen können. Die Fortentwicklung von KatVR Mini könne jetzt ohne Crowdsourcing-Finanzen weitergehen, heißt es im Blog.

Die ersten Website-Vorbesteller des VR-Laufbands bekommen Zugang zu einer Unterstützer-Gruppe, in der sie direkt vom Hersteller über Fortschritte informiert werden und Einfluss nehmen können auf die weitere Entwicklung.

Update vom 12. April 2018:

Preis und Vorbestellung: VR-Laufband KatVR Mini für Playstation VR, Oculus Rift, HTC Vive

Die Vorbestellungen für KatVR Mini sind ab sofort möglich, die Preise haben es allerdings in sich: Das Laufband kostet selbst mit 50 Prozent Preisnachlass für die ersten Käufer noch 1.500 US-Dollar. Der reduzierte Preis gilt bis zum 20. April. In den Folgewochen klettert der Preis wöchentlich auf bis zu 2.500 US-Dollar ab dem 8. Mai.

Wer ernsthaftes Interesse an einem Kauf hat, könnte noch abwarten, bis die versprochene Kickstarter-Kampagne online geht. Laut einer früheren Ankündigung sollte das eigentlich im April passieren – womöglich gab es aber einen Strategiewechsel. Denn derzeit nimmt das Unternehmen die Vorbestellungen für KatVR Mini schon direkt auf der eigenen Webseite über ein Kontaktformular entgegen.

Update vom 5. April 2018:

VR-Laufband KatVR Mini kommt für Playstation VR, Oculus Rift, HTC Vive – “Bezahlbar und klein”

Laut eines Sprechers von KatVR richtet sich das VR-Laufband KatVR Mini explizit an Endverbraucher. Er verspricht einen zu dieser Zielgruppe “passenden Preis”. Die Kickstarter-Kampagne soll im April starten. Das Laufband muss mit Spezialschuhen belaufen werden, die beiliegen.

KatVR unterstützt neben PC-Brillen wie Oculus Rift und HTC Vive auch Playstation VR. Die technische Umsetzung für die Sony-Brille sei abgeschlossen, jetzt warte das Gerät auf eine offizielle Freigabe seitens Sony, so der Sprecher.

KatVR veröffentlicht außerdem ein neues, ausführlicheres Demo-Video sowie ein Vergleichsbild zwischen dem Standard-Laufband KatVR und der neuen Mini-Version.

Links sieht man das originale VR-Laufband für Business-Kunden, rechts die abgespeckte Mini-Version, die in eine normale Wohnung passen soll. Bild: KatVR

Links sieht man das originale VR-Laufband für Business-Kunden, rechts die abgespeckte Mini-Version, die in eine normale Wohnung passen soll. Bild: KatVR

Ursprünglicher Artikel vom 24. März 2018:

Neues VR-Laufband soll klein, leicht und zimmertauglich sein

Der chinesische VR-Laufband-Hersteller KatVR verspricht ein wohnzimmertaugliches VR-Laufband. Eine Kickstarter-Kampagne soll die Finanzierung richten.

Schon 2015, als sich der VR-Hype gerade seinem Höhepunkt näherte, war der chinesische Hersteller KatVR bei Kickstarter erfolgreich. Damals sammelte das Startup 150.000 US-Dollar von Unterstützern für die Konstruktion des VR-Laufbands “Kat Walk” ein. Versprochen war das Gerät für April 2016, tatsächlich ausgeliefert wird es seit Anfang 2017.

Kat Walk richtet sich aufgrund seiner ausladenden Dimensionen sowie der optisch auffälligen Galgen-Konstruktion in erster Linie an Profi-Nutzer. Rund 75 Kilo wiegt es bei einem Radius von 100 cm und einer Höhe von 220 cm. Für eine durchschnittliche Mietwohnung ist das zu klobig, für eine Spielhalle hingegen ok. Das folgende GIF zeigt das Originalmodell im Einsatz:

GIF KatVR - ein neues Laufband für Virtual Reality erfolgreich bei Kickstarter finanziert.

Kat Walk Mini soll in jede Wohnung passen

Für das Nachfolgemodell Kat Walk Mini, das demnächst bei Kickstarter angeboten werden soll, verspricht KatVR einen “deutlich geringeren Platzverbrauch”. Das Gerät soll “in jeden Raum passen” und wie der Vorgänger eine freie Bewegung für Arme und Beine erlauben. Die Sensoren im Fußteil wurden ausgetauscht und sollen jetzt eine geringere Latenz bieten.

Details zu den Dimensionen und der Beschaffenheit des Laufbands nennt KatVR noch nicht. Im Teaser-Video (siehe unten) erkennt man, dass die aufwendige Galgenkonstruktion des Vorgängers offenbar gegen eine einfache Kabelaufhängung getauscht wurde.

Das Gerät ist noch ein Prototyp und soll während der Kickstarter-Phase mit Rückmeldungen der Unterstützter fortentwickelt werden. Eine Veröffentlichung ist demnach nicht zeitnah zu erwarten.

Bleibt zu hoffen, dass das VR-Laufgefühl von Kat Walk Mini im Vergleich zum Vorgänger deutlich verbessert werden kann. VRODO-Autor Tomislav Bezmalinovic konnte Kat Walk auf der Gamescom 2017 in Köln ausprobieren und war von der Fortbewegungsmethode wenig begeistert:

“Alles in allem fiel meine erste Erfahrung mit einer VR-Laufmaschine ernüchternd aus. Mit einer natürlichen Geherfahrung hat das Gerät nicht viel zu tun. Stattdessen muss man eine neue Art von Fortbewegung lernen, die von der Maschine erfasst und in Befehle umgesetzt kann. Doch selbst dann dürfte man sich gefesselt fühlen und die Bewegungsfreiheit vermissen, die man von raumfüllender Virtual Reality kennt.”

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