Der VR-Psychothriller Blind befindet sich seit 2014 in Entwicklung. Ab dem 18. September können Spieler mit Playstation VR, HTC Vive und Oculus Rift endlich im Dunkeln tappen.

In Blind schlüpft man in die Rolle einer jungen Frau, die an einem unbekannten Ort aufwacht und mit Schrecken feststellen muss, dass sie fast gar nichts mehr sieht. Der Welt gewahr wird sie mittels eines Gehstocks und Echoortung. Dabei leuchtet die unmittelbare Umgebung für Sekunden umrisshaft auf.

Bald merkt man, dass man sich in einem Herrenhaus voller Rätsel aufhält. Begleitet wird man von der körperlosen Stimme eines geheimnisvollen Mannes namens Warden.

Weg von der Reizüberflutung

“Die meisten VR-Titel nutzen das Medium für eine Reizüberflutung, aber wir wollten etwas anderes versuchen und die Sinnesreize reduzieren”, sagt Matteo Lana, der CEO der in Turin ansässigen Tiny Bull Studios.

Das Spiel geht auf einen Hackathon der Global Game Jam 2014 zurück und sollte ursprünglich für den PC erscheinen. Nach dem Aufkommen von Virtual Reality entschied sich das Team, das Spiel von Grund auf für das neue Medium zu entwickeln.

Blind erscheint am 18. September für Playstation VR, Oculus Rift und Steam und wird 25 US-Dollar kosten. Am 28. September erscheint das Spiel zusätzlich im europäischen Einzelhandel. Die Spieldauer soll fünf bis acht Stunden betragen.

Im Juli dieses Jahres erschien das VR-Spiel Stifled, das auf das gleiche Spielkonzept setzt. Wer sich einen VR-Film mit Minimalästhetik und purem Nervenkitzel ansehen möchte, dem empfehle ich Dispatch.

| Featured Image: Tiny Bull Studios

Tagesaktuelle und redaktionell ausgewählte Tech- und VR-Deals: Zur Übersicht
VRODO-Podcast #111: Astrobot, VR-Isolation und Quest-Zielgruppe | Alle Folgen anhören


Unsere Artikel enthalten vereinzelt sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über einen dieser Links erhalten wir eine kleine Provision. Der Kaufpreis bleibt gleich.