Update vom 8. Juli 2018:

Digility 2018

Im Vorfeld der Veröffentlichung der Bluray-Version zeigt Warner Ausschnitte eines Making-of-Videos, das auf der Disc enthalten sein wird. Darin beschreibt Spielberg, wie er HTC Vive beim Ready-Player-One-Dreh als virtuelle Kamera einsetzte.

In Deutschland erscheint die Bluray-Version als 2D-, 3D- und 4K-Variante am 6. September (Vorbestellung bei Amazon).

Update vom 20. April 2018:

HTC gibt in einer kurzen Dokumentation einen Einblick, wie VR-Brillen bei der Produktion von Ready Player One eingesetzt wurden. Regisseur Steven Spielberg erzählt, dass er einen eigenen Avatar samt virtueller Kamera hatte.

In einer Szene sieht man, wie er sich für eine optimale Perspektive mit der Vive-Brille auf dem Kopf auf den Boden legt. Spielberg gibt auch an, dass er es war, der die Schauspieler ermutigte, die virtuelle Oasis mit der VR-Brille zu erkunden. Sie sollten so eine bessere Vorstellung des digitalen Drehorts bekommen.

Ursprünglicher Artikel vom 17. März 2018:

Um die Oasis von Ready Player One besser zu verstehen, besuchten die Schauspieler sie mit Oculus Rift auf dem Kopf.

Bei einer Pressekonferenz zum Filmstart verriet Regisseur Steven Spielberg mehr zur Produktion des Virtual-Reality-Streifens. Da der Film in weiten Teilen in der rein virtuellen Zwischenwelt Oasis spielt, war es für die Darsteller schwer, sich am Set zu orientieren. Ihnen fehlten reale Bezugspunkte.

“Die einzige Chance für sie, zu verstehen, wo sie sind, waren Vive-Brillen”, sagt Spielberg. “Mit diesen Brillen konnte man das ganze Set sehen.” Ohne sie standen die Schauspieler nur in einem 380 Quadratmeter großen weißen Raum ohne Inhalt. “Mit der Brille auf dem Kopf war man in Hs Keller oder in seinem Workshop.”

Die Schauspieler hätten so eine bessere Vorstellung von Räumen in der Oasis entwickeln können, beispielsweise an welcher Stelle eine Tür ist oder ein anderer Charakter steht. Laut Spielberg war der Dreh des Films dadurch eine schwer in Worte zu fassende “außerkörperliche Erfahrung”.

Aufwendige Postproduktion

Aufgrund des hohen Anteils an Computergrafiken soll die Postproduktion von Ready Player One sehr viel Zeit in Anspruch genommen haben. Insgesamt arbeiteten Spielberg und Kollegen drei Jahre an dem VR-Epos.

Der Regisseur wählte für das Drehbuch bewusst einen Handlungsstrang aus den laut ihm “sieben bis zwölf möglichen” aus. Das durchgängigste Thema von Ready Player One seien die beiden Welten gewesen, die virtuelle und die reale, und das Wechselspiel zwischen ihnen.

Dem Zuschauer wolle er eine Wahlmöglichkeit vermitteln: “Wo wollen wir existieren? In der Realität? Oder in einem eskapistischen Universum?” Weitere News über Ready Player One gibt es hier.

Korrektur: Vive-Präsident Alvin Graylin gibt bei Twitter an, dass HTC Vive und nicht Oculus Rift genutzt wurde. Die Originalquelle wurde angepasst.

Korrektur 2: Der Produktionschef fürs virtuelle Set bestätigt, dass sowohl HTC Vive als auch Oculus Rift und Hololens genutzt wurden.

| Featured Image: Warner Bros. | Via: Slashfilm

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