Am 5. April ist es so weit, dann kommt Steven Spielbergs Filmadaption des Virtual-Reality-Kultromans Ready Player One in die deutschen Kinos. Die Marketingmaschine läuft schon auf Hochtouren und setzt voll auf den Nostalgiefaktor.

Da der Autor der Romanvorlage Ernest Cline in den 80er und 90er Jahren groß geworden ist, steckt die Handlung voller Referenzen auf Filme und Videospiele der damaligen Zeit. Das Marketing rund um den Film will sich diesen Retro-Effekt zunutze machen und mögliche Besucher mit Kindheitserinnerungen in die Kinos locken.

In den USA gibt es aus Los Angeles Berichte über sehr ungewöhnliche Ready-Player-One-Filmplakate, die an Filmklassiker wie Back to the Future, The Breakfast Club, Beetlejuice, Blade Runner oder The Goonies angelehnt sind.

Was heißt angelehnt, es sind komplette Kopien: Das Originalmotiv bleibt erhalten, lediglich wurden die Protagonisten durch die Darsteller aus Ready Player One ersetzt und die Schriftzüge umgetextet.

Die Retro-Filmplakate (via Imgur) sind ziemlich schräg und manche auch ein bisschen cool. Highlights sind wohl RPO-Held Parzival als Blade Runner, Rambo (!), Marty McFly Jr. und Neo aus der Matrix. Auf dem South by Southwest Festival soll es digitale Versionen der Filmplakate geben. Wer also einen Abzug möchte, darf auf eine Veröffentlichung hoffen.

Noch mehr Nostalgie gibt es in der Ready Player One Web-Retro-Arcade, die direkt im Browser läuft. Außerdem entwickelt HTC gemeinsam mit Partnern sage und schreibe acht VR-Erfahrungen rund um den Film.

Romanautor und Drehbuchschreiber Ernest Cline ist zufrieden mit der Spielberg-Verfilmung, sie sei besser geworden, als er es sich erhofft habe. Ein Großteil des Films soll in der Virtual Reality spielen. Cline arbeitet bereits an einer Fortsetzung, die von Spielbergs Stil beeinflusst ist.

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