Die Umbauarbeiten in Facebooks VR- und AR-Teams gehen weiter.

Zwölf Jahre arbeitete der Ingenieur Ryan Cairns für Google, seit Juni 2016 in führender Rolle für AR und VR. Laut eigenen Angaben leitete er dort ein Team mit mehr als 500 Angestellten zu den AR-Initiativen ARCore und Lens sowie VR mit Daydream und Cardboard.

Bei Facebook übernimmt Cairns das Team hinter dem smarten Videolautsprecher “Portal”. Der bisherige Portal-Projektleiter Rafa Camargo wechselt in eine Position, die man wiederum Cairns zugetraut hätte: Er wird Leiter der Hardware-Entwicklung für AR und VR.

Bei Twitter schreibt er, dass er sich auf die Markteinführung von Oculus Quest “und mehr” freue.

Der frühere Oculus-Chefwissenschaftler Michael Abrash behält seine Position als Leiter des Facebook Reality Labs.

Facebook sucht den besten Arbeitsmodus

Der neuerliche Personalwechsel ist ein weiterer Baustein bei Facebooks internen AR/VR-Umbauarbeiten seit Ende 2016: Zunächst wurde Oculus in zwei Hälften geteilt – Mobile- und PC-VR – und die Position des Geschäftsführers aufgelöst.

Im Mai 2018 ging Oculus’ Forschungsabteilung vollständig in den Facebook Reality Labs auf zusammen mit anderen Facebook-Projekten zu Hardware und neuen Technologien wie Portal. Auch Facebooks Innovationslabor Building 8 wurde aufgelöst und steckt jetzt anteilig in den Reality Labs unter Abrashs Aufsicht.

Im Dezember 2018 wechselte der langjährige Oculus-Manager Jason Rubin innerhalb des Konzerns auf eine neue Position, bei der er mehr Aufgaben außerhalb des Oculus-Ökosystems wahrnehmen wird. Kurz zuvor wurde die interne Arbeitslogik in den Oculus-Teams neu definiert.

Einen Blick auf die Entwicklung des Hype-Startups Oculus werfen wir im VRODO Podcast Folge #125.

Via: Techcrunch

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