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Rez Infinite wird bei den Game Awards zum besten VR-Spiel gekürt

von Tomislav Bezmalinovic2. Dezember 2016

Update vom 2. Dezember 2016:

In der vergangenen Nacht fand die Preisverleihung statt. Als bestes VR-Spiel wurde Rez Infinite gekürt.

Die Liste aller Gewinner kann hier eingesehen werden.

Ursprüngliche Meldung vom 30. November 2016:

Am 1. Dezember finden im Microsoft Theater in Los Angeles zum dritten Mal die Game Awards statt. An diesjährigen Preisverleihung wird zum ersten Mal das beste VR-Spiel gekürt.

Folgende fünf VR-Spiele sind in der neuen Kategorie nominiert:

  • Batman: Arkham VR von Rocksteady Studios (exklusiv für Playstation VR)
  • Eve: Valkyrie von CCP (für Oculus Rift, HTC Vive und Playstation VR)
  • Job Simulator von Owlchemy Labs (für HTC Vive und Playstation VR
  • Rez Infinite von Enhance Games (exklusiv für Playstation VR)
  • Thumper von Drool (exklusiv für Playstation VR)

Bei der Durchsicht fällt auf, dass bei den Nominierungen ein Ungleichgewicht zugunsten von Titeln für Playstation VR besteht. Die Liste enthält drei Spiele, die exklusiv für Sonys VR-Brille erhältlich sind. Nur Eve: Valkyrie und Job Simulator sind auch auf anderen VR-Systemen verfügbar. HTC Vive ist mit zwei Titeln, Oculus Rift gar nur mit einem Titel vertreten. Wer sämtliche Nominierungen einsehen will, kann das hier tun.

Die Game Awards sind aus den Spike Video Game Awards hervorgegangen, die zwischen 2003 und 2013 stattfanden. Die Preisverleihung wird seit jeder vom US-amerikanischen Videospieljournalisten Geoff Keighley produziert. Wer eine Samsung Gear VR besitzt, kann die Game Awards live in der virtuellen Realität mitverfolgen. NextVR streamt das Ereignis in die VR-Brille.

Bei den Proto Awards werden nur VR-Inhalte ausgezeichnet

Im Gegensatz zu den Game Awards sind die Proto Awards eine Preisverleihung allein für VR-Inhalte. Die Nominierungen repräsentieren die Vielfalt der Apps und Plattformen dementsprechend besser.

Die letzte Preisverleihung fand am 8. Oktober 2016 statt. Die großen Gewinner des Abends waren Tilt Brush von Google und Space Pirate Trainer von I-Illusions.  Tilt Brush gewann nicht nur in der prestigeträchtigsten Kategorie (“Best Overall”), sondern wurde auch als innovativster Titel ausgezeichnet. Space Pirate Trainer konnte sich mit drei Awards die meisten Preise sichern: für das beste Spiel, das beste Indie-Spiel und das beste Sounddesign.

| Featured Image: The Game Awards