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Samsung promotet Galaxy S7 als “Virtual-Reality-Maschine”

von Carolin Albrand25. Februar 2016

Samsung USA hat einen neuen Spot auf YouTube veröffentlicht, der die neuen Smartphones Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge als “Virtual-Reality-Maschinen” anpreist. Das macht Sinn, denn wer eines der neuen Smartphones vorbestellt, bekommt kostenlos eine Gear-VR-Brille dazu. Bis zu einer Million und mehr neue Nutzer dürften so in den kommenden Monaten Teil der wachsenden VR-Gemeinschaft werden. Das freut besonders App-Entwickler und Content-Produzenten, die dringend Käufer für ihre Entertainment-Angebote brauchen.

Wer nun vor der Entscheidung steht, entweder ein S7 oder ein S7 Edge zu kaufen, für den hat Oculus VRs Virtual-Reality-Guru John Carmack einen Tipp: Er rät zum kleineren Galaxy S7. Das S7 Edge lässt laut Carmack aufgrund der abgerundeten Kanten etwas Licht in die VR-Brille, außerdem hat es wegen des größeren Displays bei gleicher Auflösung eine geringere Pixeldichte. Das vermeldete Carmack bei Twitter. Auch wenn Gear VR ein toller Einstieg in die virtuelle Realität ist, sollte man den Kauf eines neuen Smartphones aber nicht allein von der Kompatibilität mit der VR-Brille abhängig machen.

Samsung setzt auf VR als neues Alleinstellungsmerkmal

Schon auf dem Mobile World Congress 2016 deutete sich an, dass Samsung in Zukunft einen noch größeren Fokus auf die virtuelle Realität als Verkaufsargument legen will. Die neuen Flaggschiff-Smartphones wurden erstmals in Virtual Reality gezeigt, Besucher vor Ort setzen sich dafür extra eine VR-Brille auf. Auch Zuschauer aus der ganzen Welt konnten dank 360-Live-Stream der Veranstaltung beiwohnen. Der Stream wurde via App direkt in die mobile VR-Brille übertragen. Zwar ließ die Auflösung noch zu  Wünschen übrig, das Video lief aber flüssig durch und gab definitiv einen Ausblick auf eine Zukunft, in der Events standardmäßig auch als VR- oder 360-Übertragung angeboten werden.

Damit Hobby-Filmer und -Fotografen zukünftig selbst 360-Inhalte erstellen können, bietet Samsung in den kommenden Monaten außerdem eine kleine und handliche 360-Kamera an. Die Vision der Koreaner: “Wir wollen verändern, wie Menschen Erinnerungen speichern.” Die Kamera heißt “Gear 360” und hat zwei Fischaugen-Linsen verbaut. Damit kann sie Videos mit 30 Bildern pro Sekunde und einer Auflösung von 3840×1920 Pixeln aufnehmen. 360-Fotos werden mit bis zu 30 Megapixel (Auflösung: 7776 x 3888) aufgenommen. Preis und Erscheinungsdatum stehen noch nicht fest, die Qualität der Aufnahmen soll auf dem Niveau einer Rico Theta S liegen.

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