Samsungs neue Virtual-Reality-Attraktion simuliert einen Spaziergang auf dem Mond. Die NASA steht Pate.

Wenn ein Ereignis so selten ist, dass es beinahe unmöglich zu erleben ist, dann ist es wie gemacht für die VR-Brille. Samsung hat so einen Fall identifiziert: Bislang durften nur zwölf Menschen die Erfahrung eines Mondspaziergangs machen. Viele Millionen hätten wohl Interesse daran.

In seinem Schauraum in New York stellt das Unternehmen seit einigen Tagen die VR-Erfahrung “A Moon for All Mankind” (“Ein Mond für alle Menschen”) aus. Besucher hängen sich in eine von der NASA entwickelte Seilinstallation, die die Schwerkraft auf dem Mond simuliert und weite und hohe Sprünge erlaubt. Das Seilgerät nutzt die NASA laut Samsung für das Training von Astronauten.

Es würde wohl an sich schon Spaß machen, so in den Seilen zu hängen. Noch spannender wird das Erlebnis, wenn zusätzlich die Virtual Reality aktiviert wird. Besucher des New Yorker Schauraums bekommen neben einem authentischen Raumanzug eine Samsung Gear VR mit einem S9+ aufgesetzt. In der VR-Brille läuft die visuelle Simulation der Mondlandschaft.

Die Fortbewegung auf dem VR-Mond ist synchronisiert mit den realen Seilsprüngen. So soll das Gefühl entstehen, dass man tatsächlich über die Mondoberfläche spaziert und hüpft.

Die NASA möchte mit der VR-Erfahrung das 50-jährige Jubiläum des Apollo-Programms begehen. Das virtuelle Erlebnis soll die nächste Generation Astronauten für einen Job in der Raumfahrt begeistern.

Der VR-Mondspaziergang ist kostenlos. Eine Reservierung sollte zuvor über die offizielle Webseite vorgenommen werden.

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