Zwei Jahre ist es her, dass Oculus erstmals den Prototyp einer autarken VR-Brille zeigte, die Kopf und Hände räumlich erfasst. Der Codename des Projekts: Santa Cruz. Morgen dürfte Oculus das Gerät samt richtigem Namen offiziell vorstellen. Bei Reddit spekulieren VR-Enthusiasten schon, wie die VR-Brille heißen könnte.

Der Name sollte auf einleuchtende Art das Alleinstellungsmerkmal von Santa Cruz herausstellen. Dieses zu benennen, ist schwerer, als man denkt: Die VR-Brille ist zwar mobil und kabellos, da sie anders als Oculus Rift alle Hardware im Gehäuse verbaut hat, das Gleiche gilt jedoch auch für Oculus Go. Gut: Santa Cruz kommt mit räumlicher Erfassung für Kopf und Hände. Aber die wiederum kennt man von Oculus Rift.

Das Besondere an Santa Cruz ist folglich, dass sie das Beste zweier Welten verbindet: die Mobilität und Benutzerfreundlichkeit von Oculus Go und das räumliche Tracking von Oculus Rift. Doch wie drückt man das in einem Wort aus?

Unbegrenzte Bewegungsfreiheit

“Oculus Go” betont die Mobilität: dass man die autarke VR-Brille überallhin mitnehmen kann. Santa Cruz geht einen Schritt weiter und ermöglicht die Einbindung des Körpers in die VR-Erfahrung: VR-Nutzer sind angehalten, sich zu bewegen. Bei Reddit schlagen Oculus-Fans daher den Namen “Oculus Move” vor. Ein möglicher Einwand:  Sony nutzt den gleichen Namen für die Bewegungscontroller der Playstation VR.

Andere Namensvorschläge betonen die theoretisch unbegrenzte Bewegungsfreiheit der VR-Brille: Dank Raumerfassung und kabelloser Technik könnte die VR-Brille auch im Freien genutzt werden. Wäre “Oculus Air” daher der geeignete Name? Andere, ähnliche Vorschläge lauten: “Oculus Roam”, “Oculus Nomad” und “Oculus Infinite”.

Santa Cruz als portable VR-Spielkonsole

Doch will Oculus die VR-Brille wirklich als Freiluftgerät bewerben? Äußerungen eines Oculus-Managers lassen eher das Gegenteil vermuten. Naheliegender wäre, das Oculus die VR-Brille als portable VR-Spielekonsole vermarktet. Der Unterschied zu Oculus Go wäre gegeben, da die Budget-Brille eher für Filme und einfache Spiele auf Smartphone-Niveau gedacht sind. In diesem Falle würde sich der Name “Oculus Play” anbieten.

Eine anderer, eleganter Vorschlag lautet “Oculus One”. Der Name würde deutlich machen, dass die VR-Brille aufseiten der Hardware und des Funktionsumfangs alles vereint, was zu einem vollwertigen, mobilen VR-Erlebnis benötigt wird. In die gleiche Kerbe schlagen die Namensvorschläge “Oculus Fusion” und “Oculus Bridge”: Santa Cruz soll das Beste von Oculus Go und Oculus Rift verbinden und eine Brücke zwischen den bisherigen Geräteklassen schlagen.

Alle bisherigen Informationen zu Santa Cruz haben wir in diesem Artikel zusammengefasst. Was man von der Oculus Connect 5 erwarten darf, steht hier.

Weiterlesen zum Thema:

| Featured Image: Oculus

Tagesaktuelle und redaktionell ausgewählte Tech- und VR-Deals: Zur Übersicht
VRODO-Podcast #120: Cebit-Erinnerungen, Duplex-Menschen und KI-Vorurteile | Alle Podcast-Folgen


Unsere Artikel enthalten vereinzelt sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über einen dieser Links erhalten wir eine kleine Provision. Der Kaufpreis bleibt gleich.