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Virtual Reality: Sansar der Second-Life-Entwickler startet in offene Beta

von Tomislav Bezmalinovic31. Juli 2017

Update vom 31. Juli 2017:

Die Beta-Version des Second-Life-Nachfolgers Sansar ist ab sofort frei zugänglich. Interessierte müssen zuvor auf der offiziellen Webseite einen Account registrieren und den Beta-Client herunterladen.

Die Beta ist in erster Linie für Kreative und Entwickler gedacht, die eigene Inhalte für Sansar entwerfen und verkaufen oder kostenlos anbieten wollen. Die Beta kann kostenlos genutzt werden.

Das Entwicklerstudio Linden Lab bietet ergänzend zum kostenlosen Zugang ein monatliches Abo für 9,99 US-Dollar an mit einem erweiterten Unterstützungsangebot für Inhalteersteller. Das folgende Video gibt einen Einblick in die Arbeit eines “Sansar-Creators”.

Ursprünglicher Artikel vom 7. März 2017: Der Nachfolger von Second Life öffnet diesen Frühling seine Tore

Linden Lab veröffentlichte ein neues Video von “Sansar”, dem Nachfolger von Second Life. Sansar wurde von Grund auf für Virtual Reality entwickelt und soll Nutzern noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten geben als sein berühmter Vorgänger. Dem Video zufolge soll die Open Beta noch diesen Frühling starten.

Sansar ist nicht als eine riesige, zusammenhängende Welt konzipiert, sondern als eine Plattform, mit der Anwender eigene, höchst unterschiedliche Welten schaffen können, zwischen denen man nach Belieben hin- und herspringt. Im neuen Video sind einige dieser Welten zu sehen, die nicht von Linden Lab, sondern von Alphatestern kreiert wurden. Diese sind schon seit 2015 damit beschäftigt, den Grundstein für das Metaversum zu legen.

Der Weltenbaukasten soll dem Video nach leicht zugänglich sein und es auch technisch weniger versierten Nutzern ermöglichen, virtuelle Welten zu kreieren und zu teilen. Für deren Ausgestaltung wird man auf eine Vielzahl vorgefertigter Objekte zurückgreifen können. Wem das nicht reicht, kann neue Objekte im plattformeigenen Store erwerben. Fortgeschrittene Nutzer, die sich mit 3D-Programmen auskennen, können eigene 3D-Modelle importieren.

Das Video zeigt virtuelle Welten und Avatare, die fast ausschließlich einen realistischen Look haben. Das muss nicht zwingend so bleiben, da es den Nutzern freigestellt ist, was sie mit den Werkzeugen kreieren. So überrascht es nicht, dass in einer kurzen Sequenz auch ein Avatar im Comic-Look zu sehen ist.

| Featured Image: Linden Lab

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