Snap hat eine neue Version der Spectacles vorgestellt, die eine Vielzahl sinnvoller Verbesserungen mit sich bringt.

Am meisten freuen dürfte Nutzer der schmalere Formfaktor. Laut ersten Testberichten von The Verge und Techcrunch gehen die neuen Spectacles viel eher als Sonnenbrille durch als das erste Modell.

Der Datentransfer zwischen Brille und Smartphone geht nun drei- bis viermal schneller vonstatten, sodass man nicht mehr so lange warten muss, um die Aufnahmen anzusehen und mit Freunden zu teilen. Die neuen Spectacles sind zudem wasserdicht, sodass man mit ihnen ohne Angst im Pool oder Meer herumtollen kann.

Neben bis zu 30-sekündigen Videos können Nutzer jetzt auch Fotos aufnehmen, indem sie eine Sekunde auf den Knopf drücken. Die Videos lösen mit 1.216 mal 1.216 Bildpunkten 25 Prozent höher auf als beim alten Modell. Fotos werden mit 1.642 mal 1.642 Bildpunkten aufgezeichnet. Sowohl die Videos als auch die Fotos werden im gewohnten Kreisformat gespeichert, wie im folgenden Trailer zu sehen ist.

Alte Bauteile wiederverwertet

Damit man in Videos von Gesprächen das Gegenüber besser hört, hat Snap hat zudem ein zweites Mikrofon verbaut. Die Batterielaufzeit der Kamerabrille ist trotz schmalerem Brillengestell gleich geblieben. Nutzer können bis zu 70 Videos aufnehmen und aufs Smartphone übertragen, bevor sie geladen werden muss. Das mitgelieferte Brillenetui kann wie beim Vorgänger als Ladestation verwendet werden. Bis zu viermal lässt sich die Brille damit vollständig aufladen.

Laut The Verge konnte Snap Bestandteile der unverkauften, alten Modelle für die neuen Spectacles wiederverwerten und damit den Verlust von 40 Millionen US-Dollar abfedern.

Die Kamerabrille kann ab 3. Mai exklusiv in Snaps deutschem Online-Shop bestellt werden. Sie kommt in drei neuen Farben: Ruby, Onyx und Sapphire. Mit 175 Euro ist sie 25 Euro teurer als die erste Version. Die Lieferkosten sind im Preis inbegriffen.

In den USA bietet Snap in Zusammenarbeit mit Lensabl Brillengläser mit Korrektur an. Ob Snap diese Möglichkeit auch in Deutschland anbieten wird, ist nicht bekannt.

Erste Testeindrücke von The Verge und Techcrunch findet man in den folgenden Youtube-Videos.

| Featured Image: Snap

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