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Spieler absolviert Star Trek: Bridge Crew allein mit Hilfe von Watson

von Tomislav Bezmalinovic4. Juli 2017

Ein Fan von Star Trek: Bridge Crew wollte wissen, ob man das Spiel ohne menschliche Mitspieler und nur mit Hilfe von Watsons Sprachfähigkeiten durchspielen kann. Seinen Selbstversuch hat er auf Youtube dokumentiert.

In Star Trek: Bridge Crew übernehmen vier Spieler die Kontrolle über die Kommandobrücke der U.S.S Aegis und teilen sich dabei missionskritische Aufgaben: Das Spiel wurde rückt soziale Interaktion in den Mittelpunkt und entfaltet seine volle Wirkung erst, wenn man es mit anderen Menschen spielt.

Damit man die Missionen von Star Trek: Bridge Crew auch ohne menschliche Spieler absolvieren und KI-gesteuerte Crewmitglieder mit seiner Stimme steuern kann, arbeitete Ubisoft mit IBM zusammen, um die Sprachfähigkeiten von Watson ins Spiel zu integrieren.

Der Youtuber und VR-Enthusiast Ben Blood hat in den vergangenen Wochen viel Erfahrungen mit dem Mehrspielermodus gesammelt und wollte sich einer neuen Herausforderung stellen: die fünfteilige Kampagne ohne menschliche Mitspieler und nur mit Hilfe der KI zu bewältigen.

Die Spracherkennung funktioniert erstaunlich gut

Um die Aufgabe noch anspruchsvoller zu gestalten, unterwarf sich Blood einer weiteren Regel: Er würde während der gesamten Herausforderung den Kapitänssessel nicht verlassen und das Schiff allein durch Sprachbefehle an die KI-Crew steuern.

Dass dies erstaunlich gut funktioniert, beweisen fünf Youtube-Videos, in denen er jeweils eine der fünf Missionen abschließt. Zu sehen, wie Blood allein mit Mitteln seiner Stimme die KI-gesteuerte Crew befehligt, ist faszinierend.

Obwohl Blood Watsons Spracherkennung “recht gut” findet, sieht er immer noch viel Verbesserungsbedarf. Der Youtuber wünscht sich, dass man inbesondere dem Steuermann und dem Ingenieur präzisere Anweisungen geben kann.

Unseren Test zu Star Trek: Bridge findet man hier. Das Spiel wird außerdem ausführlich in 42. Folge des VRODOCAST diskutiert (ab circa 23:40).

| Featured Image: Ben Blood (Youtube Screenshot)

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