Ab dem kommenden Jahr möchte das Roboterunternehmen Boston Dynamics elektronische Hunde verkaufen.

Mitte 2019 soll die Serienproduktion des Hunderoboters Spotmini starten. Bis zu 1.000 Einheiten sollen innerhalb eines Jahres vom Band laufen. Einen Preis für Spotmini nannte der Hersteller noch nicht.

Der Robohund kann sich mittels integrierter Stereo- und Tiefenkameras eigenständig durch unbekanntes Gelände fortbewegen. Er erkennt Hindernisse, umgeht sie und erklimmt neuerdings sogar Treppenstufen.

Gerät der rund 30 Kilogramm schwere Roboter aus der Balance oder fällt gar um, kann er sich aus eigener Kraft wieder aufrichten. Türen öffnet er mit einem am Kopf montierten Greifarm.

Der Akku soll dem Robohund für rund anderthalb Stunden Pfoten machen. Danach muss er an den Elektronapf (Steckdose).

Wofür braucht man einen Roboterhund?

Als Boston Dynamics noch zu Google gehörte, sollte es “das Android der Roboter werden”: eine vielseitige technische Grundlage für zahlreiche Anwendungen. Mittlerweile gehört das Unternehmen zum japanischen Roboterkonzern Softbank Robotics. An der Ausrichtung soll sich jedoch nichts geändert haben.

Offen ist, bei welchen Aufgaben der Roboterhund im Alltag wirklich Unterstützung leisten kann. Die Webseite Futurism berichtet, dass Spotmini laut Boston Dynamics bei der Altenpflege, im Sicherheitsdienst oder als Paketbote zum Einsatz kommen könnte.

Der Hund ist modular aufgebaut: Einzelne Bestandteile wie der Greifarm am Kopf können modifiziert und gegen andere Werkzeuge – auch von Drittherstellern – getauscht werden.

Spotmini ist laut Boston Dynamics so kompakt entworfen, dass er im Büro, in der Fabrik oder in den eigenen vier Wänden herumlaufen kann. Wenn der Robohund also einen Nutzen erfüllt, dann ganz sicher jenen als nettes Spielzeug für Superreiche.

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