Starbreeze baute zusammen mit Acer die Highend-Brille StarVR. Ende Mai eröffnet in Stockholm die erste VR-Arcade des Unternehmens. Dort feiert die VR-Mehrspielererfahrung “Ringwalker” Premiere: ein Weltraumabenteuer, das Besucher auf eine Reise zu den Ringen des Saturn mitnimmt.

Vor einem Jahr übernahm Starbreeze das schwedische Startup Enterspace. Das Unternehmen arbeitete an einem VR-Arcadekonzept, das einzigartige Erfahrungen bieten sollte: Statt plumper Wave-Shooter sollten Besucher in den Genuss kinoreifer Erlebnisse kkommen, “mit Geschichten und Thematiken, die inspirieren, verblüffen und bilden.”

Die Akquisition über 2,2 Millionen US-Dollar ergab Sinn für Starbreeze: Der an Virtual Reality interessierte Spielentwickler und Publisher Starbreeze plante ohnehin, einen Fuß ins VR-Spielhallengeschäft zu setzen. Außerdem konnte er so die eigenen VR-Arcades mit der Highend-Brille StarVR (5K-Auflösung, 210 Grad Sichtfeld) ausrüsten. Die kann man bisher nur in VR-Arcades von IMAX und Sega bewundern.

Eine spektakuläre Reise zum Saturn

Ende Mai eröffnet nun die erste VR-Arcade des Unternehmens in Stockholm. Die Spielhalle erstreckt sich über zwei Stockwerke auf insgesamt 900 Quadratmeter und bietet sechs VR-Suiten. In einem Bistro und an einer Bar können Gäste etwas essen oder trinken.

Das VR-Center bietet zur Eröffnung vier VR-Erfahrungen, die zwischen zehn bis zwölf Minuten dauern und von Starbreeze eigens für die StarVR-Brille entwickelt wurden: John Wick Chronicles, The Mummy: Prodigium Strike, The Raft und Ringwalker.

Enterspace

So sieht die VR-Arcade von innen aus. BILD: Starbreeze

Ringwalker wurde vom Enterspace-Team entwickelt. Die VR-Erfahrung spielt in einer Zukunft, in der die Menschheit das Sonnensystem erschlossen hat. Bis zu drei VR-Spieler unternehmen eine Expedition zu den Ringen des Saturn und erforschen die Eislandschaften des Planeten. Die Entwickler versprechen ein Erlebnis “voller Überraschung und Wendungen”.

Mit oder ohne StarVR?

Ein Youtube-Trailer zeigt erste Ausschnitte aus Ringwalker. Im Video sieht man HTC Vive in Kombination mit einem Leapmotion-Modul, das ein präzises Tracking der Hände ermöglicht. Die StarVR-Brille findet merkwürdigerweise weder im Video noch in Pressemitteilung Erwähnung. VRODO hat nachgefragt, ob sie bei der VR-Erfahrung zum Einsatz kommt.

Die VR-Arcade eröffnet am 31. Mai und wird laufend um neue Inhalte erweitert. Außerdem soll kurz nach der Einweihung innerhalb der VR-Arcade ein VR-Kino eröffnen. Tickets kann man ab dem 18. Mai auf der offiziellen Internetseite reservieren. Die Preise liegen bei 15 bis 19 Euro pro VR-Erfahrung.

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