Starbreeze will sich zukünftig wieder auf das Kerngeschäft fokussieren und so die drohende Insolvenz abwenden.

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Das schwedische Spielestudio Starbreeze will sich neu ausrichten und Geschäftsideen abseits der Spieleentwicklung und des Publishing fallenlassen. Zukünftig sollen alle Ressourcen gebündelt in Games fließen. Anfang Dezember wurde bekannt, dass Starbreeze die Insolvenz droht.

Für Geschäftsbereiche, die nicht zum Kerngeschäft Games gehören, will das Unternehmen ab sofort mit externen Partnern kooperieren, um sicherzustellen, dass sich diese “positiv entwickeln”.

Da das Studio den eigenen Geschäftsbericht in “Starbreeze Games (Entwicklung)”, “Publishing” und “VR Tech & Operations” unterteilt, dürfte das wohl bedeuten, dass die Highend-VR-Brille StarVR One in der neuen Unternehmensstrategie keine Rolle mehr spielt. Der Verkauf der Profibrille startete erst im November und ist derzeit pausiert.

Zusätzlich zur VR-Brille versuchte Starbreeze sich am Aufbau eines VR-Arcade-Netzwerks und bot das volumetrische Filmformat “PresenZ” an.

Details zur neuen Unternehmensstrategie sollen vor Jahresfrist bekanntgegeben und bis Mitte 2019 umgesetzt werden.

Acer will offenbar auch raus

StarVR ist ein 2016 gegründetes Gemeinschaftsunternehmen zwischen Starbreeze und dem Hardware-Hersteller Acer. Die Schweden halten 33,3 Prozent und besitzen die Marken- sowie Technologierechte an StarVR One. Acer hält die restlichen 66,6 Prozent, das Unternehmen kaufte sie im Oktober 2017.

Glaubt man Gerüchten aus Taiwan, dann hat Acer kein Interesse daran, StarVR im Alleingang zu betreiben und will die eigenen Anteile veräußern. StarVR zog sich Anfang November von der taiwanesischen Börse zurück.

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