Beim VR-Spieldesign tun sich zwei Pfade auf. Das zeigt auch die Steam-Abstimmung zum VR-Spiel des Jahres 2018.

Zwischen dem 20. Dezember und 3. Januar bat Valve die Steam-Nutzer um ihre Stimme bei der Wahl der besten Virtual-Reality-Spiele 2018.

Zum Sieger kürte die Gemeinschaft die Monitor-Portierung des altbekannten Rollenspiels Skyrim. Ebenfalls erfolgreich waren Beat Saber, Fallout 4 VR und Superhot VR. Alle vier Titel tauchten auch in der Steam-Liste der umsatzstärksten VR-Spiele 2018 auf.

Traditionell vs. Progressiv

Interessant ist die inhaltliche Diskrepanz zwischen Sieger-Titel und Valves Beschreibung der VR-Kategorie. In der heißt es: “VR ist der Wilde Westen des Spieldesigns – ein Land ohne Gesetze und von sich entwickelnden Standards, in dem so ziemlich alles erlaubt ist. Der Sieger dieses Awards macht nicht nur enorm viel Spaß, sondern hilft auch dabei, einen Kurs für die Zukunft des Mediums festzulegen.”

Viel traditioneller als Skyrim und Fallout geht es kaum – mit “wildem Westen des Spieldesigns” haben die beiden Titel nichts gemein.

Mit Beat Saber und Superhot VR hingegen finden sich auch zwei der progressivsten VR-Spiele überhaupt in der Bestenliste. Spannend ist, ob sich in den nächsten Jahren einer der beiden Designpfade als der stärkere erweist – oder ob sie gleichberechtigt nebeneinander existieren.

Ebenfalls in der Top-Liste taucht die Social-App “VRChat” auf, die wohl außer Konkurrenz läuft: Sie trägt zwar VR im Namen, kann aber auch am normalen Monitor genutzt werden und wurde aufgrund des schrulligen Designs zum Youtube-Phänomen.

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