Update vom 17. Dezember 2017:

Die Webseite Techradar reiht sich in die positive Berichterstattung zur neuen Star-Wars-Arcade ein: Das Gefühl von Präsenz sei kaum vergleichbar mit anderen VR-Erfahrungen.

The Voids Version des Star-Wars-Universums biete Virtual Reality in der aufwendigsten Ausprägung. Es gebe zahlreiche Details zu entdecken, die bei einem einzelnen Durchlauf gar nicht alle wahrgenommen werden könnten. Der Autor glaubt, dass Virtual-Reality-Arcades in dieser Qualität einen festen Platz in der Entertainment-Industrie einnehmen werden.

Ursprünglicher Artikel vom 16. Dezember 2017:

In London startet gerade die neue Star Wars Virtual-Reality-Attraktion der Highend-Spielhalle “The Void”. Erste Berichte von Besuchern klingen begeistert.

Im August gaben Disney und die Highend-VR-Arcade The Void bekannt, dass eine Star-Wars-Erfahrung kommt. Jetzt eröffnet in einem Londoner Einkaufszentrum die erste europäische Void-Spielhalle samt Star Wars und bleibt dort bis zum 10. März 2018.

Gegenüber der ersten Ghostbusters-Erfahrung von The Void soll das neue Star-Wars-Erlebnis grundlegend verbessert sein, insbesondere technisch. Mittlerweile ist die selbstentwickelte VR-Brille “Rapture” im Einsatz. Mit einem 2K-OLED-Display, einem Sichtfeld von bis zu 180 Grad und einem hochwertigen, integrierten Audiosystem ist sie den VR-Brillen für Zuhause deutlich überlegen.

An der Vorderseite der Brille ist außerdem eine Leap-Motion-Handtrackingkamera eingelassen, sodass Spieler in VR ihre eigenen Hände sehen und nutzen können.

Das bislang ambitionierteste Mixed-Reality-Projekt

In der VR-Erfahrung infiltrieren bis zu vier Spieler gemeinsam als Sturmtruppler getarnt eine imperiale Basis, um einen wertvollen Gegenstand für die Rebellion zu erobern. Die Basis ist auf dem Lavaplaneten Mustafar angesiedelt: Die Void-Macher nutzen die Umgebung und steigern die Immersion mit Brandaromen, die durch die Luft wabern.

Sogar der Bodenbelag wird an die virtuelle Szene angepasst: An einer Stelle versperrt Lava den Weg. Tritt man hinein, spürt man einen weichen, nachgiebigen Untergrund.

Die Spieler bewegen sich während der VR-Erfahrung gefühlt durch eine große Basis. In der Realität laufen sie jedoch nur wenige Meter in einem Konstrukt umher, in dem sie immer wieder im Kreis geführt werden. Die virtuelle Umgebung fühlt sich durch diesen Trick in etwa viermal so groß an wie das reale Spielfeld. Bei ihrem Trip begegnen die Spieler unter anderem einem riesigen Lavamonster und einem dunklen Sith-Lord.

“Unglaublich intensiv”

Ein Redakteur von Wired vergleicht die VR-Erfahrung mit dem Holodeck-Konzept der Sci-Fi-Serie Raumschiff Enterprise und bezeichnet sie als “immersivste VR-Erfahrung”, die er bislang erlebt habe. Die virtuelle Umgebung passe exakt auf den realen Basis-Nachbau, durch den sich die Spieler bewegen. Diese Mischung aus digitaler Grafik und realen Objekten mache die virtuelle Welt haptisch – und viel glaubhafter.

Ein Tester der Webseite Digital Spy bezeichnet das virtuelle Erlebnis als “sehr real, unglaublich intensiv und auf Jahre hinweg unvergesslich”. Es sei die beste Möglichkeit, sich wie in einem Star-Wars-Film zu fühlen.

Die Webseite Alphr spricht von einer “außersinnlichen Erfahrung auf einem völlig neuen Level”, die die VR-Versprechungen aus Sci-Fi-Filmen erfülle. Die Star-Wars-Umgebung fühle sich “fast” so an, als existiere sie wirklich. Man akzeptiere sie als normal.

Auch der Bericht der Webseite Recombu klingt sehr positiv: Die Void-Version von Star Wars biete die bislang “packendste und immersivste Virtual-Reality-Erfahrung”.

Ein Star-Wars-Trip dauert rund 15 Minuten zuzüglich der Zeit für die Einweisung. Der Preis liegt bei rund 35 Euro pro Person. Die Teilnahme ist ab zehn Jahren erlaubt. Tickets sollten vorab über die offizielle Webseite reserviert werden.

| Featured Image: The Void

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