VRODO.de ist Deutschlands führendes Online-Magazin, das sich ausschließlich dem Thema virtuelle Realität in all seinen Facetten widmet. Mit neuen Medientechnologien, Interfaces und Computer-Plattformen beginnt die Post-Smartphone- und PC-Ära. Computer werden räumlich, Interfaces natürlich, Medien immersiv. Von Entertainment und Arbeit über soziale Interaktion bis hin zu Medizin entstehen neue Erlebnisse und Chancen. VRODO begleitet den Wandel mit News, Testberichten, Interviews und Kommentaren. Es gibt viel zu erzählen.

MAGAZIN FÜR IMMERSIVE MEDIA, VIRTUAL & AUGMENTED REALITY

Nach dem Hype um Social Media und der weiten Verbreitung von Smartphones mit mobilem Internet stehen wir zum dritten Mal innerhalb nur einer Dekade vor einem medialen Umbruch. Neue Virtual- und Augmented-Reality-Technologien erobern in den kommenden Monaten und Jahren den Markt und werden unsere Mediennutzung grundlegend verändern.

Spätestens seit Facebook Oculus VR für zwei Milliarden US-Dollar gekauft hat, ist klar: Hier geht es um weit mehr als nur ein Nischenspielzeug für Gaming-Nerds. Der Internet-Gigant Google forscht über Google Glass hinaus an sinnvollen VR- und AR-Anwendungen. Auch Microsoft probiert sich mit Hololens an neuen immersiven Technologien aus. Hinzu kommen andere großen Namen aus der Elektronikbranche wie Samsung, HTC und Valve. Konzerne und Startups entwickeln gleichermaßen neue Produkte und Konzepte und erschließen neue Anwendungsbereiche. Der Vorstellungskraft sind dabei kaum Grenzen gesetzt.

Bei Virtual- und Augmented-Reality geht es um mehr als digitale Spiele

Ok, also: Virtual Reality wird eingesetzt für Spiele und Videos, für die Behandlung von Depressionen, PTBS und um Angst vor Höhe oder Spinnen zu lindern. Journalisten benutzen VR für immersive Dokus oder um Spendengelder für einen guten Zweck einzusammeln, Tierschützer, um auf schreckliche Zustände in Schlachthäusern aufmerksam zu machen.

Chirurgen klinken sich in den Cyberspace ein, um Operationen vorzubereiten und die Gehirne ihrer Patienten genau zu analysieren, bevor sie mit einem Skalpell reinschneiden. Unternehmen platzieren Produkte auf dem Mond oder lassen Kunden die Traumküche mit 3D-Controllern gestalten.

Mittels VR-Brille und Telepräsenz besuchen wir entlegene Orte, beamen die Oma aus dem Krankenhaus zur Taufe des Enkelkindes oder sparen uns Reisezeit, weil wir Meetings in anderen Städten dank echtem Präsenzgefühl auch einfach in der VR-Brille beiwohnen können. Das Militär trainiert Soldaten in virtuellen Kampfgebieten, die NFL will mit VR-Trainings den eigenen Mitarbeitern Rassismus und Sexismus abgewöhnen.

Wir begeben uns auf Zeitreisen, in die Vergangenheit und in die Zukunft. In virtuellen Raketen fliegen wir zum Mond wie ’69 und fahren kurz darauf im Rover über die Marsoberfläche. Künstler und Designer benutzen neue Interfaces und Werkzeuge, um 3D-Kunst zu erschaffen. Ingenieure und Programmierer tun es ihnen gleich, bauen aber lieber Prototypen von Maschinen und VR-Umgebungen. Die Kabelnetzbetreiber der Zukunft demokratisieren große Sportveranstaltungen und tolle Konzerte – wir sitzen alle immer in der ersten Reihe.

Facebook-Boss Zuckerberg träumt davon, dass wir eines Tages Erinnerungen speichern, wiedererleben und mit anderen Menschen teilen. Er bastelt bereits gemeinsam mit Oculus VR an seiner Vision des Metaverse. In völlig neuartigen VR-Arcades treffen wir uns, um gemeinsam in fantastische Mixed-Reality-Umgebungen einzutauchen, dank denen wir fiktive Welten, die wir sonst nur von einem Blatt Papier ablesen oder auf einer Mattscheibe betrachten, nicht nur sehen und hören, sondern auch erfahren können.

In Virtual Reality basteln wir uns den eigenen Traumarbeitsplatz, mit einer unbegrenzten Anzahl an Monitoren vor einer Bergkulisse. Das virtuelle Großraumbüro integrieren wir einfach in unser Homeoffice – und schalten es auf Knopfdruck stumm. Chris Milk sitzt in der Empathiemaschine und gibt Vollgas. Ja, wir essen sogar virtuelle Nahrung, um die Umwelt zu schonen und Geschmackserlebnisse zu konservieren. Und die Pornoindustrie…die macht Pornosachen.

Virtual Reality – jetzt schon?

Ja. Zwar dürften die neuen Technologien nicht vor 2020 einen großen Markt erreichen, das bedeutet aber nicht, dass bis dahin nicht schon viel passiert. Die letzten Jahre zeigen außerdem: Neue Hard- und Software-Innovationen erscheinen in immer kürzeren Abständen und die technologische Weiterentwicklung ist rasant. Schon in wenigen Jahren könnten wir Mixed-Reality-Angebote nutzen, die Virtual- und Augmented-Reality in nutzerfreundlichen Wearables vereinen.

Außerdem erscheinen neben den Geräten für das heimische Wohnzimmer auch besonders anspruchsvolle VR-Angebote, die außerhalb der eigenen vier Wände stattfinden, wie beispielsweise die Virtual-Reality-Spielhalle The Void.

Respekt? Ja. Angst? Nein.

Spätestens dann, wenn die große deutsche Zeitung mit den vier Buchstaben über das erste VR-Ballerspiel berichtet, wird die “German Angst” durchs Dach gehen. Dabei braucht gerade ein Land wie Deutschland, das neuen Technologien selten genug aufgeschlossen gegenübersteht, eine offene und konstruktive Diskussion über den Umgang mit Virtual- und Augmented-Reality-Technologien und ihrem Nutzen für unseren Alltag und die deutsche Wirtschaft.

VRODO berichtet mit Begeisterung, aber auch mit der nötigen Distanz über das Thema virtuelle Realität. Kritikern geben wir Gehör, Angstfantasien begegnen wir mit sachlicher Berichterstattung. Experten aus Wissenschaft und der Industrie unterstützen uns dabei.

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