Die VR-Welt von “Tea for God” wirkt auf den ersten Blick wie in jedem anderen VR-Ballerspiel. Doch die Fortbewegung ist besonders.

Der Spieleentwickler Jarosław Ciupiński hat eine endlose VR-Welt auf gerade einmal zwei Quadratmeter Realität gepackt. Dieses Kunststück gelingt ihm mit prozedural generierten, unmöglichen, da sich überlappenden, Gängen.

Das Spiel passt die Dimensionen der virtuellen Gänge automatisch auf den in der Realität verfügbaren Platz an. Laut Ciupiński sind mindestens gut zwei Quadratmeter notwendig, damit das Prinzip funktioniert.

Dass die Gänge zufällig und in Echtzeit generiert werden, ist Bedingung: Nur so kann die virtuelle Realität permanent auf die Größte der echten Spielfläche angepasst werden. Trifft der Brillenträger beispielsweise auf die rechte, äußere Grenze des Trackingbereichs, blendet das Spiel an dieser Stelle automatisch eine Wand mit einer Verzweigung nach links ein.

Der Spieler wird so permanent im Kreis geführt. Virtuell jedoch fühlt sich das nach einem nicht enden wollenden Netzwerk aus Gängen an.

Klar hat das System Einschränkungen: Die Gänge müssen sehr eng sein mit vielen Kurven, damit die optische Illusion einer fortlaufenden VR-Welt Bestand hat. Der Spieler darf nicht sehen, wie die Welt um ihn herum permanent verschoben und neu generiert wird. Eine große, offene Spielewelt kann so nicht gestaltet werden.

Wer den Prototyp ausprobieren möchte, kann kostenlos eine Demo herunterladen.

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