Virtuelle, am Computer generierte Welten sind eine Sache. Die andere Sache sind exakte virtuelle Rekreationen von realen Orten – wie in Matrix. Das US-Unternehmen OTOY hat heute auf einer Fachmesse in Stuttgart eine neue Aufnahmetechnologie vorgestellt mit der genau das möglich sein soll. Mit Hilfe einer plenoptischen Kamera wird ein 4D-Lichtfeld eines Motivs erfasst. Die Kamera misst also nicht nur Position und Intensität eines Lichtstrahls sondern auch Richtung und Einfallswinkel. Da diese neuen Lichtfeldkameras keinen Fokussiervorgang benötigen und eine hohe Tiefenschärfe haben, eignen sie sich perfekt dazu 3D-Videos aufzuzeichnen.

Laut OTOY soll es so möglich sein Umgebungen vollständig in 3D aufzuzeichnen und wiederzugeben, so dass diese über VR-Brillen und Aufzeichnung von Nutzerbewegungen anseh- und begehbar werden. Laut Paul Debevec, Chef-Entwickler von OTOY, ist es so möglich in der virtuellen Realität Orte zu besuchen, die exakt dem realen Abbild gleichen. Da stellt sich einmal mehr die Frage: Was bedeutet eigentlich Realität

Stellen Sie sich vor, dass sie die Pyramiden oder die Chinesische Mauer besuchen. Und zwar von daheim in einer perfekten virtuellen Rekreation der echten Sache. Jules Urbach, CEO Otoy

Allerdings funktioniert die neue Technologie vorerst nur mit Stillleben – sich bewegende Objekte können so nicht erfasst werden.

| SOURCE: Venturebeat
| IMAGES: OTOY

 

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