Virtual-Reality-Vergnügungspark von Landmark
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Vergnügungspark im Wohnzimmer mit Virtual Reality

von Matthias Bastian19. Oktober 2015

Die Landmark Entertainment Group geht das Thema virtuelle Realität mit viel Ambition an: Ein Virtual-Reality-Vergnügungspark der unterhält, bildet und einen Beitrag zur Lösung von Weltproblemen schafft.

Landmark baut bereits seit 1980 Attraktionen für Vergnügungsparks, darunter alle denkbaren Variationen an Achterbahnen, interaktiven Kinos und Shopping-Angeboten. Nun hat sich das Unternehmen offenbar auf neue Virtual-Reality-Erlebnisse eingeschossen – bereits im Juni berichteten wir über einen VR-Zoo, der für rund 200 Millionen US-Dollar in China in den nächsten 12 bis 18 Monaten umgesetzt werden soll.

Parallel arbeitet Landmark auch an einer VR-Anwendung, die ab 2017 für jeden VR-Brillen-Besitzer aus dem eigenen Wohnzimmer zugänglich sein soll. Sie besteht aus zwei Konzepten: Das erste hört auf den Namen Pavillon of Me und soll eine Art Virtual-Reality-Hub für Web- und Unterhaltungsangebote wie Shopping, Chats oder Filme werden. Dort erstellt man auch einen Avater, der das virtuelle Ich repräsentiert. Über diesen Hub haben Nutzer dann Zugang zum zweiten Konzept, der “Virtual World’s Fair”, eine Art virtueller Weltausstellung, die eine ganze Reihe von Attraktionen bieten soll. Diese sind vorerst auf vier unterschiedliche Welten aufgeteilt.

  • Intencity: Ausstellung über Technologie und Design, beteiligt sind Marken, Länder und Organisationen.
  • Dataland: Spezielles Edutainment-Angebot für Kinder.
  • Passportal: Das virtuelle Reisebüro – von hier geht es zu exotischen Reisezielen und internationalen Events, Konzerten oder in Nationalparks.
  • The Tower of Humanity: Soll wohl eine Art Weltbürger-Portal “für das Mensch sein” werden, auf aktuelle und zukünftige Probleme aufmerksam machen, dafür sensibilisieren und eine Diskussionsplattform bieten.

Bei Landmark backt man offenbar keine kleinen Brötchen. Aber das geht wahrscheinlich auch nicht anders, wenn man normalerweise damit beschäftigt ist, Achterbahnen zu entwerfen – es geht nur hoch oder runter. Landmark ist nicht das einzige Unternehmen, das derzeit an einer Art Metaverse für Virtual Reality bastelt.

Das Fundament unseres Konzepts ist Unterhaltung, aber es soll auch ein Ort werden, an dem man mit anderen Menschen interagieren kann, der Neugierde fördert und den Forschungsgeist weckt und der dazu beiträgt, die Probleme der Welt zu lösen. Landmark, offizielle Pressemitteilung

Ganze vorne dabei sind die Macher des ersten sozialen Netzwerks für VR namentlich AltspaceVR, das bereits als kostenlose Version für Oculus Rift erhältlich ist, aber auch die Erfinder von Second Life haben mit Project Sansar einen VR-Nachfolger in der Mache. Deutlich mehr in der Realität verankert und nicht nur rein virtuell sind Virtual-Reality-Spielhallen wie “The Void” – in diesem Artikel fassen wir aktuelle Projekte zusammen, die versuchen, die Arcade wieder aufleben zu lassen.

Virtual-Reality-Vergnügungspark von Landmark

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