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Videos aus Bandai Namcos Virtual-Reality-Spielhalle in Tokio

von Matthias Bastian25. April 2016

Die “VR Zone” ist Bandai Namcos erstes VR-Projekt. Mitten in Tokio erforscht der Spieleentwickler ein halbes Jahr lang die Möglichkeiten des neuen Mediums. Jetzt gibt es erste Videos aus der Arcade.

In der Spielhalle bietet Bandai Namco VR-Erfahrungen, die weit über das hinausgehen, was wir in unseren eigenen vier Wänden erleben können. Körperliche und visuelle Wahrnehmung werden synchronisiert  und das sorgt für deutlich glaubhaftere VR-Erlebnisse. Der Untertitel der Spielhalle lautet nicht umsonst “I can”, denn bei den meisten VR-Demos handelt es sich um virtuelle Mutproben, bei denen der Nutzer sich überwinden muss oder Dinge, die man im echten Leben normalerweise nicht machen kann oder darf, beispielsweise einen Zug steuern.

Beim Höhenangsttest muss man auf dem Dach eines Hochhauses eine Katze retten, die sich an das andere Ende eines schmalen Holzbalkens flüchtet, die frei in der Luft schwebt. Zusätzliche Fotowiderstände an den Händen und den Schuhen sorgen dafür, dass das Balancieren authentisch übertragen wird. Sogar das Stofftier am Ende der Platte, das im realen Leben die virtuelle Katze symbolisiert, wird getrackt. “Man bekommt wirklich Angst”, sagt der Reporter von Destructoid. “Mein Überlebensinstinkt hat sich eingeschaltet und als ich fertig war, habe ich geschwitzt wie ein Tier.”

“Wir beschäftigen uns schon seit den 90ern mit Virtual Reality. Ich denke, wir können mit unserem Hintergrundwissen und den neuen Geräten VR-Erfahrungen entwickeln, die über unsere Vorstellungskraft hinausgehen. Auch Erwachsene haben noch Träume, die entweder zu teuer oder zu gefährlich sind – darum heißt die Spielhalle ‘I can'”, sagt Junichiro Koyama von Bandai Namco.

Weitere Eindrücke der ausgestellten VR-Demos kann man sich in diesem Video anschauen, dazu gehören:

  • Ski-Rodeo: Aus der Perspektive eines Skifahrers brettert man eine Steilpiste nach unten.
  • Real Drive: Ein Fahrsimulator in einem Sportwagen.
  • Escape Ward Omega: Eine Virtual Reality Horror-Erfahrung in einem verlassenen Krankenhaus.
  • Train Meister: Noch ein Fahrsimulator, diesmal bedient man aber einen Zug.
  • Argyle Shif: Als Ko-Pilot nimmt man Platz in einem Mech und wird Teil einer Roboterschlacht.

Wer die VR-Arcade besuchen möchte: Einen Platz muss man online auf der offiziellen Webseite (nur japanisch) reservieren, die Eintrittskarte kostet bis zu zehn US-Dollar.

| Featured Image: Bandai Namco (Screenshot bei YouTube)