0

Virtual Reality: Die neue Macht in 2016

von Carolin Albrand29. Dezember 2015

Die britische Wochenzeitung “The Economist” zeigt in einem kurzen Bericht das Potenzial auf, das Virtual Reality ab 2016 entfalten soll. In der Beschreibung zu “Virtual Reality takeover” heißt es: „Entdecke die virtuelle Welt, die sich ab 2016 öffnet – von Gesundheit bis hin zu Shopping; VR ist mehr als Entertainment und entwickelt sich zu einem ernstzunehmenden Geschäftsbereich.”

Laut dem Bericht sollen VR-Brillen in 2016 bis zu 3.8 Millionen US-Dollar Umsatz generieren. Außerdem werden die zahlreichen Anwendungsszenarien von VR außerhalb von Entertainment gezeigt, beispielsweise in der Architektur oder im Journalismus. Ein Schwerpunkt des Berichts liegt auf der Therapie von Posttraumatischen Belastungsstörungen in der Medizin. Unter anderem kommt ein ehemaliger Soldat zu Wort, der am VR-Therapieprogramm von VR-Pionier und Psychologe Skip Rizzo teilgenommen hat.

“VR is about to cross over from the Tech Geeks to the mainstream.” The Economist

Rizzo beschäftigt sich schon seit den 90er Jahren mit der therapeutischen Wirkung der virtuellen Realität und ist davon überzeugt, dass der Durchbruch der neuen Technologie bevorsteht. Er ist Verfechter der sogenannten “Exposure”-Therapie, bei der man versucht, PTBS-Patienten zu helfen, indem man sie in einen ähnlichen Zustand zurückversetzt wie dem, der das Trauma ursprünglich auslöste. Rizzos Forschung zeigte in der Vergangenheit auch, dass Computerspiele bestimmte Hirnregionen besonders stark stimulieren können und sich daher gut für therapeutische Zwecke eignen.

„Das wird ein großes Jahr. Es geht nicht nur darum, Spiele zu spielen, sondern darum, etwas zu machen, das anderen Menschen hilft. Das ist es, was ich wirklich spannend finde.” Skip Rizzo via The Economist

| SOURCE: The Economist