Wer sich dieser Tage mit Virtual Reality beschäftigt, kommt an Beat Saber nicht vorbei. Der Überraschungshit eines tschechischen Entwicklerduos dominiert derzeit die VR-Twittersphäre. Wir fassen die wichtigsten News zum VR-Hypespiel zusammen.

Digility 2018

Update vom 1. August 2018:

Beat Saber erscheint für VR-Arcades

VR-Spielhallenbetreiber können ab sofort eine für Arcades optimierte Version von Beat Saber lizenzieren.

Zum Launch veranstalten die Entwickler Beat Games in Zusammenarbeit mit der Virtual Athletics League, den Mixed-Reality-Spezialisten Liv und dem VR-Arcade-Netzwerk SpringboardVR ein weltweites Turnier in 50 VR-Spielhallen. Eine offizielle Liste der beteiligten VR-Arcades ist noch nicht erschienen.

Update vom 31. Juli 2018:

So sieht das Spiel auf Playstation VR aus

Sony zeigt zum ersten Mal, wie sich Beat Saber auf Playstation VR spielt. Zwischen der PSVR- und PC-VR-Version scheint es keine spielerischen oder grafischen Unterschiede zu geben. Im siebenminütigen Video sieht und hört man unter anderem den PSVR-exlusiven Song “Kumquat” in voller Länge.

Wann Beat Saber genau für Playstation VR erscheint, ist nicht bekannt.

Update vom 13. Juli 2018:

PSVR-Version steht der PC-VR-Variante in nichts nach

Beat Games will noch im Juli eine Spielversion mit kommerzieller Lizenz für die Nutzung in VR-Arcades herausbringen. Das Team arbeite immer noch intensiv am Level Editor, der bald erscheinen soll, sowie an der PSVR-Version des Spiels, heißt es in der Pressemitteilung.

Die Konsolenversion wird fast identisch sein mit der bereits seit Mai erhältlichen PC-VR-Variante des Spiels, sagen die Entwickler gegenüber der Webseite Gamesbeat. “Wir waren überrascht, dass wir nicht viele Änderungen vornehmen mussten”, sagen die Entwickler. “Playstation ermöglicht fast die gleiche Erfahrung wie auf dem PC.” Besitzer von Playstation 4 Pro werden das Spiel zudem in höherer Auflösung und teils besseren Effekten spielen können.

Die PSVR-Version soll zudem exklusive Funktionen beinhalten, die Entwickler wollen allerdings noch nichts dazu verraten.

Update vom 6. Juli 2018:

So schafft ihr den Highscore

Die Entwickler erklären in einem Video, wie ihr beim Schneiden der Blöcke die maximale Punktzahl erreicht:

Update vom 28. Juni 2018:

Details zum Mehrspielermodus enthüllt

Der Mehrspielermodus soll laut Entwickler Beat Games kompetitiv und vom Aufbau her “sehr einfach” gestaltet sein: Spieler kämpfen im gleichen Level gegeneinander um die höchste Punktezahl. Komplexere Mehrspielermodi sowie anpassbare Avatare und Lichtschwerter werden für die Zukunft erwartet.

Der Level-Editor lässt fast zwei Monate nach Erscheinen von Beat Saber noch immer auf sich warten. Das liegt laut Road to VR daran, dass die Entwickler für die Implementierung grundlegenden Programmcode umschreiben mussten. Diese Arbeit sei noch nicht ganz abgeschlosssen. Der Level-Editor habe jedoch nach wie vor höchste Priorität und werde vor dem Mehrspielermodus veröffentlicht.

Update vom 26. Juni 2018:

Mehrspielermodus ist in Arbeit

Die Entwickler melden via Twitter, dass ein Mitglied der Spielergemeinde (“Umbranoxus”) mit dem Studio zusammen an einem Mehrspielermodus für Beat Saber arbeitet.

Bislang unterstützt Beat Saber nur einen lokalen Partymodus. In diesem kann die VR-Brille für einen dedizierten Highscore weitergereicht werden.

Update vom 29. Mai 2018:

100.000 Einheiten verkauft

Beat Saber wächst und wächst. Nun melden die Entwickler via Twitter, dass 100.000 Einheiten von Beat Saber verkauft wurden. Das Spiel knackte diese Grenzen in weniger als einem Monat nach Erscheinen. 100.000 verkaufte Einheiten entsprechen einem Umsatz von zwei Millionen US-Dollar.

Die Verkaufszahlen sind auch deshalb eindrucksvoll, weil das Spiel für die größte VR-Plattform noch gar nicht erschienen ist: Die PSVR-Version lässt noch auf sich warten. Wann sie kommt, ist nicht bekannt.

Die Entwickler wollen als nächstes den Level-Editor für die PC-VR-Version fertigstellen und neue Musikstücke herausbringen, heißt es ebenfalls bei Twitter.

Basisartikel vom 14. Mai 2018:

Virtual-Reality-Hit Beat Saber: verbrennt Kalorien wie Tennis

Beat Sabers Spielkonzept ist so einfach wie genial: Mit zwei Lichtschwertern ausgestattet, zerteilen VR-Spieler im Takt elektronischer Musik herannahende Würfel. So erleben sie die Musik nicht mehr nur passiv, sondern physisch. Der rhythmische Einklang hat eine berauschende Wirkung und motiviert, sodass der Schweiß in Strömen fließt.

Das Genre des VR-Musikspiels ist an sich nichts Neues. Der Unterschied ist, dass Beat Saber das Spielkonzept perfektioniert hat und damit neue Spielerschichten erreicht, wie folgende Beispiele zeigen.

So schweißtreibend wie Tennis

Nun hat sich das im letzten Jahr ins Leben gerufene VR Institute of Health and Exercise des Spiels angenommen. Das Gesundheitsinstitut testet VR-Spiele mit wissenschaftlichen Methoden und klassifiziert sie nach ihrem Fitness-Faktor. Zu jedem Titel sind tabellarisch Werte zum durchschnittlichen Kalorienverbrauch, der maximalen Herzschlagfrequenz und dem metabolischen Äquivalent einzusehen.

Beat Saber verbrennt 8 bis 10 Kalorien pro Minute, wobei der Kalorienverbrauch mit steigender Schwierigkeitsstufe und der Spielerfahrung des VR-Nutzers wächst, wie die Kinesiologen in ihrem Bericht schreiben. Beat Saber sei von der körperlichen Aktivität her mit einem Tennisspiel zu vergleichen und eigne sich als Ausdauertraining.

Die Fitness-Experten empfehlen, dass man in den höheren Schwierigkeitsstufen die Möglichkeit des Scheiterns deaktiviert. So muss man keine Zwangspausen einlegen, um das jeweilige Stück neu zu starten.

Ein Riesenerfolg für die Entwickler

Gestern berichteten die Entwickler via Twitter, dass sich das am 1. Mai erschienene Spiel während der ersten Woche 50.000 Mal verkauft hat und auf 100.000 verkaufte Einheiten zusteuert:

Bei einem Preis von 20 US-Dollar entsprächen 100.000 verkaufte Exemplare einem Umsatz von 2 Millionen US-Dollar: eine stattliche Summe für ein zweiköpfiges Team. Das Beispiel zeigt, dass kleine Entwickler durchaus Geld mit VR-Spielen verdienen können – sofern sie einen Hit landen.

Fünfstellige Verkaufszahlen erreichen sonst nur VR-Titel wie Fallout 4 VR und Skyrim VR. Aber Beat Saber bietet keine riesige und komplexe Spielwelt und bezieht seinen Reiz nicht allein aus der Immersion. Welche Qualitäten sind es dann, die das Spiel so erfolgreich machen? Eine mögliche Antwort: Es ist unkompliziert und macht einfach nur Spaß.

Offizieller Editor erscheint voraussichtlich diese Woche

Beat Saber ist im Early Access erschienen und bietet zehn Tracks. Der etwas magere Inhalt ist das derzeit größte Manko des Spiels. Ein Editor, mit dem VR-Nutzer eigene Songs einspeisen und arrangieren können, hätte vergangenen Freitag erscheinen sollen. Doch die Entwickler stießen auf technische Probleme und verschoben die Veröffentlichung. Wenn alles gut geht, sollte der Editor im Verlauf dieser Woche erscheinen.

Bis es soweit ist, können VR-Nutzer mit einem inoffiziellen Editor experimentieren oder als Vorbereitung eine Anleitung lesen, die die Grundregeln perfekter Arrangements erklärt:

Die Entwickler loben die Anleitung via Twitter und wollen sie in überarbeiteter Form mit dem Editor zusammen veröffentlichen.

Beat Saber wie Darth Maul spielen

Das Studio will dem Spiel zudem regelmäßig und kostenlos neue Tracks hinzufügen und sucht nach Musikproduzenten, die Stücke beitragen wollen. Aus lizenzrechtlichen Gründen sind nur Eigenkreationen gefragt. Ein Mehrspielermodus steht ebenfalls auf der Liste geplanter Funktionen. Fans sollte so schnell nicht langweilig werden.

Beat Saber ist im Oculus Store und bei Steam für HTC Vive, Oculus Rift und Windows-Brillen erhältlich und kostet 19,99 Euro. Eine Version für Playstation VR ist angekündigt, das Erscheinungsdatum steht noch nicht fest. Unseren Test nachlesen könnt ihr hier.

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Letzte Aktualisierung am 19.09.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

| Featured Image: Beat Games

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