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Virtual Reality: Ilmxlab zeigt Teaser zum kommenden Darth-Vader-Film

von Matthias Bastian22. Juli 2016

Update vom 22. Juli:

Disneys Ilmxlab veröffentlicht einen ersten Teaser für die zweite offizielle Star Wars Virtual-Reality-Erfahrung. Wie auch Trials on Tatooine soll die noch namenlose Darth-Vader-Story Film und Spiel zu einer immersiven VR-Erfahrung vermischen. Bleibt zu hoffen, dass das beim zweiten Versuch eine Ecke besser gelingt als bei der kurzen Vive-Demo. Leider gibt der Teaser keinerlei Aufschluss über den möglichen Inhalt des interaktiven VR-Films.

Ursprünglicher Artikel: Lucasfilm arbeitet an Virtual-Reality-Film über Darth Vader

Lucasfilm dreht einen Virtual-Reality-Film über Darth Vader. Wobei “Film” das ambitionierte Vorhaben nicht ganz beschreibt. Offenbar wird ein neues Genre erfunden. Der Virtual-Reality-Streifen über Darth Vader soll nämlich interaktiv sein.

Den neuen und noch namenlosen VR-Film kündigte der Drehbuchautor David S. Goyer auf der Star Wars Celebration in London an. Der Autor und Filmregisseur ist unter anderem für seine Drehbücher zu Christopher Nolans Batman-Trilogie bekannt. Beim neuen Star-Wars-VR-Film soll er dafür sorgen, dass der Zuschauer Teil der Handlung wird. Diese dreht sich komplett um den mysteriösen Helmträger Darth Vader und soll zum offiziellen Star-Wars-Kanon passen. Von der Fertigstellung ist das Projekt allerdings noch weit entfernt. Goyer spricht von einem Zeitraum von “ein bis zwei Jahren oder wann immer es passiert”.

Der Zuschauer soll die Handlung beeinflussen

Der Film ist dabei kein Film mehr im klassischen Sinne  – das würde eine Berieselung via Mattscheibe voraussetzen – sondern verlangt nach Interaktion. Zu einem Spiel soll die VR-Erfahrung deshalb aber nicht werden. “Man ist der Besucher in der Story, die sich um einen herum entfaltet und bis zu einem gewissen Grad kann man die Handlung beeinflussen”, sagt Goyer. “Man kann Dinge aufheben oder öffnen. Man kann Gegenstände verschieben und sich bewegen. Man kann Charaktere anfassen.” Der Film soll in einer glaubhaften Welt stattfinden. Die VR-Umgebung samt Tag und Nacht-Zyklus besteht auch dann noch fort, wenn man die Handlung das erste Mal erlebt hat.

Der Unterschied zwischen Kino, TV und VR sei es, so Goyer, dass man sich wirklich so fühle, als sei man vor Ort. “Präsenz ist nicht nur ein Buzzword. Sie kann dich traurig machen, man begibt sich in die Story und lässt sich stärker als je zuvor auf die Charaktere ein. Das kann man mit keinem anderen Medium umsetzen. Und sie kann einem auch Angst machen.” Bereits Ende letzten Jahres veröffentlichte das Ilmxlab den 360-Kurzfilm Jakku Spy für Google Cardboard, der aber nicht für bleibenden Eindruck sorgte. Das neue Darth-Vader-Projekt klingt im Vergleich deutlich ambitionierter.

| Source: The Verge | Featured Image: Disney / Ilmxlab (Screenshot bei YouTube)