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Virtual Reality: Kommt Dark Souls für die VR-Brille?

von Tomislav Bezmalinovic28. November 2016

Dark Souls hat sich in den vergangenen fünf Jahren zu einer äußerst populären Spielemarke entwickelt. An den Golden Joystick Awards deutete der Produzent der Spielereihe an, dass das Studio an einer VR-Version arbeitet.

Ganz am Ende eines Interviews wird Atsuo Yoshimura von der Moderatorin Julia Hardy gefragt, was er von Virtual Reality hält und ob man Dark Souls für die virtuelle Realität umgesetzt wird. Nach einigem Zögern bejaht Yoshimura und ergänzt: “Wir hoffen, wir hoffen es.”

Bei Dark Souls wird die Spielfigur von hinten gezeigt. Damit wäre Dark Souls prinzipiell leichter für die Virtual Reality umzusetzen als ein Spiel, das die Welt aus den Augen des Protagonisten zeigt. Die künstliche Fortbewegung kann in solchen Fällen rasch zu Bewegungsübelkeit führen, weil das Gehirn widersprüchliche Sinnesinformationen enthält: Die visuellen Reize suggerieren, dass man sich fortbewegt, während das Gleichgewichtsorgan im Ohr keine Bewegung registriert.

Chronos zeigt, dass es funktionieren könnte

Mit Chronos gibt es bereits ein Spiel für die Virtual Reality, das stark von Dark Souls inspiriert ist. In dem Action-Adventure schlüpft man in die Rolle eines Jungen, der ein Portal in eine andere Welt betritt, um einen Drachen zu erschlagen.

Hierbei trifft man auf unterschiedliche Gegnertypen, die wie in Dark Souls nur dadurch zu besiegen sind, dass man ihre Kampfmanöver durchschaut und verinnerlicht. Stirbt man, erscheint man beim letzten Teleportstein – und altert dabei um jeweils ein Jahr. Die Alterung hat jedoch nicht nur Nachteile: Die gewonnene Lebenserfahrung kann in die Charakterentwicklung gesteckt werden.

Die Golden Joystick Awards fanden  am 18. November in London statt. Die Preise wurden dieses Jahr zum 34. Mal verliehen. Damit sind die Golden Joystick Awards nach den Arcade Awards die zweitälteste Preisverleihung für Videospiele.

| Featured Image: From Software | Via: Upload VR