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Virtual Reality: Neue VR-Spielhallen in Zürich, Düsseldorf und Nürnberg

von Tomislav Bezmalinovic1. November 2016

Im deutschsprachigen Raum entstehen die ersten VR-Spielhallen. Heute eröffnet das VR-Center in Zürich, am 12. November folgt das Holocafé in Düsseldorf. Wir stellen euch diese und andere Spielhallen kurz vor.

Virtual Reality Center in Zürich

Ab heute kann man zu zweit auf einer Spielfläche von etwa 150 Quadratmeter die Ruinen einer vergessenen Zivilisation erkunden. Um das Abenteuer zu bestehen, müssen die Spieler zusammenarbeiten und Rätsel lösen.

Die Spielhalle unterstützt Ganzkörpertracking, sodass man vor dem Spiel zuerst in einen entsprechenden Anzug schlüpfen muss. Zudem wird mit realen Objekten interagiert, die ebenfalls getrackt und in die virtuelle Realität übertragen werden. An bestimmten Stellen wird auch Wärme und Kälte simuliert. Das Zuspielgerät trägt man als Besucher auf dem Rücken, sodass man sich frei bewegen kann, ohne Angst haben zu müssen, über Kabel zu stolpern. Das VR-Center nutzt Technologien von Optitrack, Sensics und XMG zurück.

Die derzeit angebotene Erkundungsmission hört auf den Namen “Explorer” und soll Einsteigern helfen, sich in der virtuellen Realität zurechtzufinden. In den kommenden Monaten wird das Spiel um zwei weitere Missionen erweitert, die Shooter- und Horrorelemente enthalten und eine übergreifende Geschichte erzählen.

Die Explorer-Mission dauert etwa 20 Minuten und kostet 45 Schweizer Franken (circa 40 Euro) pro Person. Auf der offiziellen Internetseite kann man Termine buchen. Bezahlt wird im Voraus per Kreditkarte.

Holocafé in Düsseldorf

Am 12. November geht das Holocafé im Einkaufscenter Düsseldorf-Arcaden an den Start. Auf zwei Spielflächen von je 25 Quadratmeter können bis zu acht Spieler mit HTC Vive drei exklusive Mehrspielertitel spielen: Holo Arena, Chaos Command und das Rätselspiel Carpe Lucem.

Holo Arena ist ein Wave-Shooter, in dem man sich mit Bogen, Feuerbällen und Plasmablitzen gegen Drohnen zur Wehr setzt. In Chaos Commando löst man Rätsel, um eine baufällige Raumstation vor der Explosion zu bewahren. Carpe Lucem schließlich ist ein meditatives Puzzle-Spiel, in dem man Lichtstrahlen manipuliert, um Blumen zum Blühen bringen muss. Spieler, die alleine spielen wollen, können in The Lab und Portal Stories: VR eintauchen.

Beim Holocafé handelt es sich um einen Popup-Store, der eine Testphase von drei Monaten durchlaufen wird. Kommt die Spielhalle gut an, wird an einem anderen Standort ein großes Holocafé eröffnet. Das dreiköpfige Unternehmen könnte dann auch in andere Städte expandieren.

Der Online-Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. Wer schon jetzt bucht, erhält einen Vorbestellerrabatt. Das VR-Erlebnis kostet pro Spieler und 20 Minuten Spielzeit zwölf Euro. Es kann im Voraus oder oder vor Ort gezahlt werden. Mehr Informationen sind auf der offiziellen Internetseite zu finden.

VR Funpark in Nürnberg

Der VR Funpark wurde Ende September eröffnet und bietet laut Webseite eine Kabine mit einer Fläche von zehn Quadratmetern, in der man alleine oder mit Freunden HTC Vive spielen kann. Laut Internetseite stehen mehr als 100 Spiele zur Verfügung. Fans von Renn- und Flugsimulationen kommen ebenfalls auf ihre Kosten, entsprechendes Zubehör ist reichlich vorhanden.

Da der Funpark ständig erweitert wird, ruft man am besten dort an und erkundigt sich, wie viele Kabinen und welche Hardware vorhanden sind. Termine müssen gebucht werden, die Preise findet man auf der offiziellen Internetseite.

Kennt ihr weitere VR-Spielhallen im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz)? Dann lasst es mich wissen und schreibt mir ein Mail an tomislav at vrodo.de.

| Featured Image: Holocafé