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Virtual Reality: Oculus lanciert Förderprogramm für VR-Künstler

von Tomislav Bezmalinovic27. Oktober 2016

Kaleidoscope ist eine Organisation, die unabhängigen VR-Künstlern hilft, ihre Werke bekannt zu machen. Das gleichnamige Filmfestival war im Frühling dieses Jahres auf einer Welttournee und zeigte über 30 Werke in zehn Großstädten, darunter auch in Köln und Berlin. Nun organisiert Kaleidoscope in Kooperation mit Oculus ein einmonatiges Förderprogramm für eine Gruppe ausgewählter Künstler.

28 Künstler wurden für das Förderungsprogramm ausgewählt, darunter Arnaud Colinart (“Notes on Blindness: Into Darkness”), Ben Vance (“Irrational Exuberance”) und Milica Zec (“Giant”). Die Künstler werden Ende Oktober nach Los Angeles fliegen und dort zunächst an einem zweitägigen Workshop teilnehmen. Danach setzen sie während eines Monats eine Projektidee um, unterstützt von zwölf Mentoren, darunter auch Saschka Unseld, der bei Pixar tätig war und nun Leiter der Oculus Story Studios ist.

“Es sind jene Projekte, die große künstlerische Risiken eingehen, die VR voranbringen werden”, sagt Yelena Rachitsky von Oculus. “Wir wollen den Künstlern ermöglichen, diese Risiken einzugehen und unterstützen sie dabei, ihre Idee Realität werden zu lassen.” Nach Ablauf des Monats präsentieren die Künstler ihre Ergebnisse am Facebook-Hauptsitz potenziellen Investoren. Projekte, denen finanzielle Unterstützung zugesichert wird, werden im Frühjahr 2017 produziert und erscheinen anschließend bei Oculus Home.

“Unser Ziel ist es, unabhängige Künstler zu unterstützen, weil diese traditionelle Vorstellungen davon, was  Geschichtenerzählen sein kann, sprengen und neue Wege finden, die Conditio Humana mit Virtual Reality auszudrücken”, sagt René Pinnell, der CEO von Kaleidoscope und kündigt an, dass DevLab nächstes Jahr erneut stattfinden wird.

Mehr Informationen zu DevLab und den unterstützten Künstlern gibt es auf der offiziellen Internetseite. Die Pressemitteilung kann hier eingesehen werden.

| Featured Image: Oculus / Kaleidoscope