Imax bereitet derzeit in Kooperation mit Starbreeze die Eröffnung von VR-Center auf der ganzen Welt vor. Starbreeze möchte für diese Plattform hochwertige VR-Filme produzieren und holt sich dafür zusätzliches Know-How ins Boot: Für 7 Millionen Euro hat Starbreeze das belgische Unternehmen Nozon gekauft, das Spezialeffekte, aber auch eigene Animationsfilme produziert, wie zum Beispiel das preisgekrönte “Minuscule”.

Starbreeze hat das Studio jedoch nicht nur wegen dessen technischer und künstlerischer Expertise gekauft. Es interessiert sich auch für eine von Nozon entwickelte Technologie namens “PresenZ”. Diese kann vorgerenderte 3D-Animationsfilme mit einer beweglichen VR-Perspektive ausstatten, so dass der Zuschauer sich innerhalb des Films frei umsehen kann.

“PresenZ bietet sechs Freiheitgrade innerhalb eines vorgerenderten Films. Das heißt wir, dass wir die visuelle Qualität eines Pixar-Films mit der VR-typischen Bewegungsfreiheit des Kopfes kombinieren können,” erklärt Tristan Salome, der CEO von Nozon. Damit könnten in Zukunft VR-Animationsfilme mit fotorealistischem CGI möglich werden, da diese nicht berechnet, sondern lediglich wiedergegeben werden müssen.

Tristan Salome sieht ein enormes Potenzial in der Partnerschaft: “Wir wollen, dass PresenZ das Filmformat der Zukunft wird und wir denken, dass Starbreeze uns dies ermöglicht. Gemeinsam werden wir die bestmögliche VR-Filmerfahrung schaffen können.”

Die von Starbreeze und Nozon produzierten Filme werden auf die VR-Center von Imax zugeschnitten, für die Starbreeze eine eigene Highend-VR-Brille namens “Star VR” beisteuert. Das erste seiner Art wird demnächst in Los Angeles eröffnet. Weitere Center sind für Europa, China, Japan und den mittleren Osten geplant. Diese sollen nicht nur in IMAX-Kinos, sondern auch in Einkaufszentren, Multiplex-Kinos und ähnlichen Orten eingerichtet werden.

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