Eine Gruppe von Geldgebern investiert 5 Mio. US-Dollar in das Startup Strivr. Das Unternehmen nutzte Virtual Reality bisher als ein Werkzeug, um Football-Spieler zu trainieren. Nun will sich das Unternehmen neu ausrichten und immersive Lernsoftware entwickeln, die Großunternehmen bei der Ausbildung von Personal hilft.

Bereits mehr als 25 professionelle, sowie College-Teams nutzen Software von Strivr. Diese ermöglicht es Football-Spielern, Spielsituationen in der virtuellen Realität nachzuerleben. Handlungsalternativen können nicht nur besprochen, sondern auch direkt ausprobiert und trainiert werden. Und das immer und immer wieder, bis sie in Fleisch und Blut übergehen.

Zu den bisherigen Kunden gehören unter anderem die Dallas Cowboys, die Minnesota Vikings und die Arizona Cardinals. Der CEO des Unternehmens, Derek Belch, sagt gegenüber dem Wall Street Journal, dass Strivr bereits Umsätze im einstelligen Millionenbereich verzeichnet.

Mehr als nur Football

Mit dem neuen Kapital will das Unternehmen sein Softwareangebot um Trainingsprogramme erweitern, die für die Unternehmenorganisation ausgelegt sind. Mit ihnen können Mitarbeiter in Bereichen wie Verkauf, Kundenservice, Sicherheit und Human Resources ausgebildet werden.

Strivr soll hierfür bereits mit fünf großen Unternehmen in Gesprächen sein. Derek Belch sagt, dass das Unternehmen sich zu dieser neuen Ausrichtung entschieden habe, weil andere Sportarten wie Basketball, Hockey und Fußball in der Virtual Reality schwerer zu simulieren seien.

“Strivrs Fundament in der Wissenschaft und der Lerntheorie und dessen Erfolg im Sport wird uns helfen, in vielen unterschiedlichen Bereichen erfolgreich zu sein, in denen Repetition essentiell ist, um einen Beruf oder eine Fertigkeit zu erlernen”, schreibt Jeremy Bailenson in einer Pressemitteilung. Bailenson ist Leiter des Stanforder Virtual Human Interaction Lab und hat Strivr vor zwei Jahren zusammen mit Derek Belch, einem ehemaligen Football-Spieler der Universität gegründet.

Zu den Investoren gehören unter anderem Signia Venture Partners, AdvancIt Capital, BMW i Ventures und Presence Capital.

| Featured Image: Strivr

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