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Virtual-Reality-Video: YouTube unterstützt jetzt 3D und 360

von Matthias Bastian6. November 2015

Schon seit einigen Monaten gibt es reichlich 360-Inhalte auf YouTube, die über die YouTube-App und mit einem Smartphone auch problemlos mit Google Cardboard und vergleichbaren VR-Brillen angesehen werden können. Jetzt setzt Google noch eins drauf: Zukünftig werden auch 360-Videos mit 3D-Effekt angeboten. Das nennt YouTube jetzt sogar offiziell Virtual-Reality-Video.

Noch vor wenigen Tagen sagte der neue YouTube Chef-Ingenieur Matthew Mengerink: “Virtual Reality ist die Zukunft von YouTube. Wir wollen, dass die Menschen VR-Videos zuerst bei uns ansehen.” Und Google hält offenbar Wort – der Support für 360-Videos wird weiter ausgebaut, offiziell werden jetzt auch stereoskopische 3D-Videos in 360-Grad unterstützt. Bisher gab es auf YouTube nur monoskopische 360-Videos zu sehen. Der 3D-Effekt sorgt für eine glaubhaftere Darstellung der Videoinhalte, insbesondere die Tiefenwirkung wird deutlich verbessert. Dafür braucht man keine neue Hardware, die VR-Videos auf YouTube funktionieren wie normale 360-Videos mit dem Smartphone und einer Smartphone VR-Brille wie Google Cardboard. Allerdings muss das Video den 3D-Modus auch anbieten – ein Beispiel dafür ist das 3D-360-Video Hunger Games Experience. Filmemacher sollen dank Google Jump Hard- und Software-Lösungen in Zukunft die Möglichkeit haben, 3D-Videos für YouTube auf möglichst einfache Art zu produzieren. Mit Jump bietet Google nicht nur ein Kamera-Rack an, das mit 16 GoPro-Kameras bestückt ist, sondern auch eine spezielle Software, mit der sich aus den 16 einzelnen Videos anschließend stereoskopische 3D-Videos rendern lassen. Jump soll in Kürze auch für YouTube verfügbar sein.

Google hat sogar noch eine zweite gute Nachricht für Virtual-Reality-Fans auf Lager: Ab sofort ist jedes Video auf YouTube mit Cardboard kompatibel. Natürlich nicht in 360-Grad, aber in einer VR-Umgebung, indem man sich YouTube-Videos auf der großen Leinwand ansehen kann – ähnlich wie im Oculus Cinema für Samsung Gear VR, wo der Nutzer in einem virtuellen Kino sitzt. Ein weiterer Vorteil: Im Cardboard-Kino kann man auch alle stereoskopischen 3D-Filme ansehen, die nicht in 360-Grad gefilmt wurden.  Der Ablauf ist dabei wie gehabt: Video starten, in Cardboard einlegen und auf das Cardboard-Symbol tippen.

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Beide Features sind ab sofort in der neuen YouTube-App verfügbar. Mehr Infos gibt es im offiziellen YouTube-Blog von Google. Wer noch keine Cardboard-Brille besitzt, kann sich unser Review von Version 2 von Google Cardboard ansehen oder in unserem VR-Brillen-Vergleich mehr über die Smartphone-VR-Brillen lesen.

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