In diesem Frühjahr erscheint mit Hold the World eine aufwendig produzierte VR-Erfahrung des Londoner Natural History Museum. Durch das Erlebnis führt der britische Dokumentarfilmer Sir David Attenborough.

Die für Oculus Rift, Samsung Gear VR und Daydream-Brillen erscheinende Anwendung will dem Nutzer nicht nur die wichtigsten Exponate des Museums präsentieren. Auch Bereiche und Gegenstände, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind, lassen sich aus der Nähe betrachten.

Für Hold the World wurde Sir David Attenborough in Microsofts Mixed-Reality-Studio von insgesamt 106 Kameras vor einem Greenscreen gefilmt und dreidimensional eingefangen. In der Virtual Reality erscheint er als Hologramm vor dem Nutzer und stellt die Exponate vor.

In der Virtual Reality erschafft sich jeder Zuschauer seine ganz eigene Dokumentation, so Attenborough gegenüber Techradar. Niemand sei gezwungen, sich bestimmte Dinge so anzuschauen, wie die Entwickler es geplant haben. Wer möchte, kann in 20 Minuten durch die virtuelle Ausstellung huschen oder stundenlang bei den Exponaten verweilen.

Virtueller Museumsrundgang mit Sonderrechten

Hold the World bietet unter Verschluss gehaltene Ausstellungsstücke wie das Skelett eines Blauwales, verschiedene Pflanzenproben und einen Stegosaurus. Die Exponate wurden von Attenborough selbst ausgewählt.

Einige besonders zerbrechliche Ausstellungsstücke sind nicht im öffentlichen Teil des London Natural History Museum ausgestellt. Dreidimensional gescannte Objekte dieser Stücke lassen sich demnächst in Hold the World virtuell betrachten. Hier kann man die fragilen Exponate in die Hand nehmen und so oft drehen, wie man will – ganz ohne Gefahr, Schaden anzurichten.

Hold the World ist in Kooperation mit Sky Television entstanden und wird zunächst in Großbritannien und später weltweit verfügbar sein. Im Laufe des Jahres soll Hold the World auch als eigenständige Anwendung für Microsofts Windows-Brillen erscheinen.

Hold The World – David Attenborough

| Featured Image: Sky | Source: Techradar

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