Bei Virtual Reality ist Apple nur Trittbrettfahrer. Immerhin: Durch den Schulterschluss mit Valve und HTC haben macOS-Nutzer Zugriff auf aktuelle VR-Technologie.

Auf der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC 2017 vor rund einem Jahr äußerte sich Apple erstmals offiziell zur Virtual Reality. Das Unternehmen kündigte Unterstützung für Valves SteamVR samt HTC Vive an.

Ein Jahr später folgt an gleicher Stelle das Update: Die kommende MacOS-Version 10.14 (Mojave) soll HTCs neue VR-Brille Vive Pro nativ unterstützen. Dafür setzte Apple die Kooperation mit Valve und HTC fort.

Unterstützt werden sollen auch Vive Pros Stereokameras für Mixed-Reality-Anwendungen. Das würde bedeuten, dass HTCs Vive SRworks-Entwicklungsumgebung kompatibel oder in OpenVR integriert ist.

Die neue macOS-Version soll bald als offene Beta starten. Die offizielle Veröffentlichung folgt später im Jahr.

Entwickler finden hier weitere Informationen zum aktuellen Stand der Virtual-Reality-Entwicklung mit macOS direkt von der WWDC.

Mac-VR: Nur für professionelle Anwender eine Überlegung wert

Für normale Endverbraucher und Gamer bleibt macOS im Vergleich zu Microsofts Windows die schlechtere Virtual-Reality-Plattform: Es gibt wenig VR-Software zur Auswahl und die dringend benötigte Rechenleistung ist deutlich teurer.

Außerdem laufen wirklich nur HTC Vive und Vive Pro mit macOS – andere VR-Brillen wie Oculus Rift oder Windows Mixed Reality werden nicht unterstützt. Apple hat hauptsächlich professionelle Anwender wie VR-Filmer, Entwickler und Gestalter im Visier.

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