Die Spezialisten von iFixit haben Vive Pro in ihre Bestandteile zerlegt und mit der Standard-Vive verglichen. Das Ergebnis: Die neue VR-Brille lässt sich ähnlich gut reparieren wie das Original.

Korrektur: In einer früheren Version dieses Artikels stand fälschlicherweise, dass Vive Pro keinen USB-Anschluss hat.  Dieser Fehler wurde korrigiert.

Von der Kopfhalterung abgesehen ist der Formfaktor der Geräte beinahe identisch. Die größten Unterschiede, die iFixit bei der Hardware feststellen konnte, sind die höher aufgelösten AMOLED-Displays und die Zahl der Mikrofone und Frontkameras, von denen bei Vive Pro zwei Stück verbaut sind. Das Dual-Mikrofon bietet verbesserte Geräuschunterdrückung, die beiden Frontkameras sorgen laut HTC für ein verbessertes Chaperone-Sicherheitssystem und rudimentäres Handtracking.

Kopfhörer lassen sich mühelos abnehmen

Die Zahl der lichtempfindlichen Fotodioden ist gleich geblieben: 32 Sensoren verteilen sich über die Vorderseite der VR-Brille (siehe Artikelbild). Im Gehäuse fand iFixit zudem zwei Leiterplatten, die mit einer Vielzahl Chips übersät sind.

Die Kopfhörer lassen sich mit einem Schraubenzieher leicht von der Kopfhalterung entfernen und ersetzen. Eine Anleitung liegt der Packung bei. Lob erhält HTC für das proprietäre Kabel, das die Kabel der Standard-Vive in einem zusammenfasst und über das linke Ohr hinweg führt.

Für die Reparierbarkeit erhält Vive Pro mit 8 von 10 Punkten die gleiche Note wie das Original. Klebstoff kommt nur selten und zwar bei den Linsen, dem Mikrofon und dem Sensor-Gerüst zum Einsatz. Bastler sollten laut iFixit aber dennoch vorsichtig sein: “Vive Pro ist ein ungewöhnlich komplexes Gerät mit einer Vielzahl von Bauteilen und der Hersteller legt kein Wartungshandbuch bei. Bei Reparaturversuchen sollte man eine Extraportion Vorsicht walten lassen.”

Vive Pro ist seit dem 5. April erhältlich und kostet 879 Euro.

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| Featured Image and Source: iFixit

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