Mit dem Marktstart von Vive Pro macht HTC das Vive-Ökosystem fit für Valves SteamVR-Tracking 2.0. Überarbeitete Tracker gehen vorab in den Verkauf.

Die neuen Vive-Tracker werden ab sofort im offiziellen HTC Store als Zubehör angeboten, sind allerdings gerade ausverkauft. Man erkennt sie an dem Namenszusatz 2018 und dem blauen statt grauen Vive-Logo.

Die Tracker, die HTC seit November 2017 Endverbrauchern in Bundles mit Plastikpistolen und -schlägern anbietet, scheinen den Produktbildern nach noch das Vorgängermodell zu enthalten.

Für die neuen Vive-Tracker tauschte HTC die Sensoren aus, sodass die Geräte mit Valves SteamVR-Tracking 2.0 kompatibel sind. Das überarbeitete Trackingsystem wird derzeit an Entwickler ausgeliefert und soll Ende des Jahres erscheinen. Vom Sensorentausch abgesehen, sind die Geräte identisch mit dem Vorgängermodell und abwärtskompatibel zum SteamVR-Tracking 1.0 der Standard-Vive.

Wie Vive Pro können die neuen Tracker vom SteamVR-Tracking 2.0 auf einer größeren Fläche bis zu 100 Quadratmeter erfasst werden. Das ist für Spielhallenbetreiber oder industrielle Anwender interessant, für Endverbraucher weniger.

Entwickler nutzten die Tracker, um reale Objekte in die Virtual Reality zu integrieren. Zum Beispiel werden sie an einen echten Tennisschläger geschraubt, der so vom Trackingsystem erfasst und in ein VR-Tennisspiel eingebunden werden kann.

Ein anderes Einsatzszenario ist das Ganzkörpertracking, für das mindestens drei Tracker benötigt werden: zwei für die Füße und einer für die Hüfte. Bewegungen von Kopf und Händen werden über die VR-Brille und die 3D-Controller erfasst.

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