Seit Wochen beschweren sich Besitzer von AMDs Ryzen-Prozessoren über PC-Abstürze mit HTCs offiziellem Vive-Drahtlosadapter. Jetzt werden sie erhört, aber wohl leider nicht ganz so, wie sie es sich wünschen würden.

Im eigenen Blog räumt HTC ein, dass der offizielle Drahtlosadapter für HTC Vive und Vive Pro mit einigen Ryzen-basierten Rechnern Probleme verursacht. Die Ursachenforschung benötige Zeit, da HTC mit Herstellern verschiedener Komponenten zusammenarbeiten müsse, um die Wurzel des Problems zu identifizieren. Die genauen Spezifikationen der Problem-Rechner sollen demnächst bekanntgeben werden.

Ryzen-Besitzer, die nicht auf ein Software-Update warten wollen, können den Drahtlosadapter ab sofort retournieren – auch außerhalb der üblichen Rückgabezeiten. Möglich ist das bei den Händlern, die das Gerät offiziell verkaufen, oder über die E-Mail vive_care at vive.com.

Für den Austausch sollte man den Einkaufsbeleg für den Drahtlosadapter vorweisen können. Zusätzlich braucht es eine Bestätigung, dass im eigenen Rechner ein Ryzen-Prozessor arbeitet. Bei diesem Schritt soll der HTC-Support helfen.

HTC stellt anschließend eine Versandmarke für den Rückversand und erstattet den Einkaufspreis nach Eingang des Adapters.

Ryzen-Nutzer können sich alternativ den Drahtlosadapter von Tpcast (Test) anschauen. Für alle Intel-Besitzer: Hier steht unser Testbericht zum Vive-Drahtlosadapter.

Weiterlesen über Vive:


Tagesaktuelle und redaktionell ausgewählte Tech- und VR-Deals: Zur Übersicht
VRODO-Podcast #120: Cebit-Erinnerungen, Duplex-Menschen und KI-Vorurteile | Alle Podcast-Folgen


Unsere Artikel enthalten vereinzelt sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über einen dieser Links erhalten wir eine kleine Provision. Der Kaufpreis bleibt gleich.