Bild: Tipatat Chennavasin via Twitter

Fast eine halbe Milliarde US-Dollar sollen in der chinesischen Provinz Jiangxi in VR- und AR-Unternehmen fließen.

Die Regierung der chinesischen Provinz Jiangxi will mit einem Investitionsvolumen über 460 Millionen US-Dollar VR- und AR-Unternehmen anlocken. Vorgestellt wurde dieser Plan auf der “World Conference on VR”, die vergangene Woche in der Hauptstadt Nanchang stattfand.

Laut der chinesischen VR-Nachrichtenseite Yivian (via Road to VR) sollen rund 288 Millionen US-Dollar in VR- und AR-Entwicklungen mit Fokus auf die Industrie fließen. Weitere rund 29 Millionen US-Dollar sind speziell für Startups vorgesehen. Die Investitionen sollen Nanchang zu einer der führenden Städte für die Entwicklung von VR- und AR-Technologie machen.

Die Meldung passt ins Bild einer kürzlich veröffentlichten Marktuntersuchung, nach der sich US-Investoren aus dem VR- und AR-Markt zurückziehen, während chinesische Investoren deutlich mehr Gelder bereitstellen, vornehmlich für AR-Unternehmen und solche, die auf maschinelles Sehen spezialisiert sind.

Auf derselben VR-Konferenz stellte HTC 6-DoF-Controller für die autarke VR-Brille Vive Focus sowie Handtracking für Vive Pro vor. Angeblich sollen über 2.000 Besucher vor Ort gewesen sein.

Auch Partei- und Staatschef Xi Jinping ließ eine Botschaft vorlesen: VR erweitere die Wahrnehmung und spiele zukünftig in allen Bereichen des Alltags eine Rolle. China fühle sich der Entwicklung und Anwendung verpflichtet.

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