Ein Riesenhai in Virtual Reality schockiert, weil Warner Bros. das Erlebnis fies in die Realität verlängert.

Anfang August startet der Haifilm “The Meg” in den deutschen Kinos: Ein ausgestorben geglaubter Riesenhai attackiert ein Tiefsee-U-Boot und beschädigt es. Manövrierunfähig sinkt es auf den Meeresgrund und wird dort zum Spielball für den urzeitlichen Megalodon – kurz Meg.

An genauer dieser Stelle grätscht Warner Bros. VR-Erlebnis zu Meg rein, das gerade in einem Truck durch die USA tourt. In dem Truck befinden sich Kabinen, die mit Gear-VR-Brillen ausgestattet sind.

Besucher setzen sich die VR-Brille auf und gucken virtuell durch ein Bullauge des Tiefsee-U-Bootes auf eine Unterwasserlandschaft. Aus der Ferne schwimmt der 22 Meter lange Riesenhai heran.

Mit einem Schlag seiner Schwanzflosse beschädigt er zunächst das Glas. Dem VR-Brillenträger in der Kabine tröpfelt daraufhin Wasser auf den Kopf.

Kurz darauf taucht Meg erneut auf, um das Glas vollständig zu zerdeppern. Und genau in diesem Moment flutet der Warner-Bros-Truck die Kabine des Brillenträgers mit Wasser. Fiese Nummer, die natürlich viel Geschrei zur Folge hat.

Es ist nicht bekannt, ob die feuchte VR-Erfahrung zum Kinostart nach Deutschland kommt. Wer das VR-Erlebnis alternativ in den eigenen vier Wänden nachstellen möchte, kann sich in die Dusche stellen, das 4K-360-Video mit Oculus Go oder Gear VR bei Facebook starten und eine befreundete Person darum bitten, im richtigen Moment den Duschhahn aufzudrehen. Bitte nur mit wasserfesten Smartphones ausprobieren!

Das Meg-360-Video gibt es auch in der Discovery Channel VR-App für Oculus Rift, Vive, Gear VR, Google Daydream und Cardboard.


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