Das VR-Spielestudio Survios gehört zu den wenigen erfolgreichen am Markt. Das Geheimnis: Die Inhalte werden sowohl an Heimnutzer als auch an VR-Spielhallen vermarktet.

Survios brachte recht bekannte und finanziell erfolgreiche VR-Spiele wie “Raw Data” und kürzlich “Sprint Vector” auf den Markt. Außerdem ist die vielversprechende VR-Musik-App “Electronauts” in der Mache sowie eine virtuelle Klopperei passend zum Boxfilm Creed, die in Kooperation mit MGM produziert wird.

Beide Spiele erscheinen noch in diesem Jahr. Zwei noch unangekündigte Titel sollen in den kommenden zwölf Monaten auf den Markt kommen.

Als Grund für den Erfolg nennt der Geschäftsführer Seth Gerson eine duale Strategie, bei der das Studio seine Software sowohl an Heimnutzer als auch Spielhallenbetreiber verkauft.

“Unser erster Scheck kam von einer Spielhalle”, sagt Gerson gegenüber Variety. “Wenn man nachhaltiges Geschäft machen will, dann muss man beide Zielgruppen bedienen.”

Vorzeige-Arcades als Inspiration

Das Startup hat laut eigenen Angaben Arcade-Partner in 36 Ländern und betreibt eine eigene Spielhalle in Kalifornien (siehe Video unten), bei der die Leute Schlange stehen sollen.

Dort wird die eigene Software getestet, bevor sie an Arcade-Partner ausgerollt wird. Zusätzlich agiert Survios als Dienstleister für Partner wie Sony Pictures und vertreibt deren Inhalte gleich mit.

Zukünftig möchte Survios weitere Spielhallen eröffnen und anderen Arcade-Betreibern dabei helfen, ihr Angebot zu optimieren. Gerson vergleicht die eigenen Ambitionen im Arcade-Bereich mit denen von Googles Hardware-Team für Android-Smartphones: Vorzeigebeispiele kreieren, die andere Anbieter inspirieren. Das VR-Startup ist mit rund 50 Millionen US-Dollar Investorengeldern finanziert.

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