Die charmante Spielzeugeisenbahn-Simulation “Rolling Line” nutzt die vielleicht größte Stärke der Virtual Reality: Die VR-Brille schafft Raum im Raum. So kann man auch in engen Umgebungen Weite erleben. Oder eine virtuelle Spielzeugeisenbahn in der realen Besenkammer aufbauen.

Viel Platz zu haben, das wird immer mehr zum Luxus. Speziell in Ballungszentren ist Wohnraum teuer. Wie gut, dass es Virtual Reality gibt: Die VR-Brille kann schon heute und in Zukunft immer besser virtuelle Weite in physisch engen Räume simulieren. Der Sci-Fi-Roman Ready Player One hat das zum Kernthema. Und schon 2016 schrieb ich darüber, wie praktisch es ist, dass man sich eine sperrige Tischtennisplatte ganz einfach virtuell ins Zimmer stellen kann.

Die Spielzeugeisenbahn-Simulation Rolling Line wendet das virtuelle Platzsparprinzip auf – genau – Spielzeugeisenbahnen an. Anstatt für viel Geld Eisenbahnwelten im Hobbykeller aufzubauen, kann man diese schnell und einfach in der Virtual Reality errichten. Dabei ist der Raumeindruck mit der VR-Brille viel näher dran am realen Erlebnis als bei einer reinen Monitorsimulation.

Zwar fehlt noch der haptische Faktor, der Eisenbahn-Enthusiasten sicherlich abgeht. Dafür bietet die Computer-Simulation aber andere Vorteile: Der VR-Nutzer kann in die Perspektive des Lokführers wechseln und die selbstgebauten Strecken befahren, die Sonne auf- und untergehen lassen oder das Wetter verändern. Versucht das mal im Hobbykeller. Das Spiel bietet einen vorkonfigurierten Tisch, Bastler können sich aber wie in der Realität frei austoben und von Grund auf eine eigene Landschaft kreieren.

Rolling Line erscheint am 6. April bei Steam für Oculus Rift und HTC Vive und sollte auch mit Windows-VR-Brillen laufen. Der herkömmliche Monitor wird ebenfalls unterstützt, allerdings gibt’s das volle Hobbykeller-Eisenbahnerlebnis nur mit der VR-Brille. Jetzt schon toll: Der knuffige Comic-Stil, der bereits im Trailer gute Laune macht.

Rolling Line – Teaser Trailer #2

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