Eine Statistik des VR-Studios Fast Travel Games zeigt,wie wichtig es für Entwickler ist, Spiele auf allen großen Plattformen zu veröffentlichen. Und dass der VR-Markt langsam, aber kontinuierlich wächst.

Das Pfeil-und-Bogen-Abenteuer Apex Construct erschien am 20. Februar 2018 im Playstation Store. Einen Monat später folgten zeitgleich Steam, Viveport und der Oculus Store.

Bei Twitter enthüllt der Geschäftsführer des Entwicklerstudios Oskar Burman die Store-Verkaufsanteile:

Im Playstation Store wurden demnach mehr als die Hälfte der Exemplare des Spiels verkauft, was die Marktdominanz von Sonys VR-Brille bei VR-Spielen untermauert. Da die PC-VR-Plattformen zusammen fast die Hälfte der Verkäufe ausmachen, sind sie für VR-Entwickler dennoch unverzichtbar.

Laut Burman stieg der Verkaufsanteil des Playstation Stores seit Mai 2018 von 46 auf 58 Prozent. Das spreche für starke PSVR-Verkaufszahlen in 2018.

Einigermaßen überraschend ist der hohe Anteil des Oculus Stores, zumal der im Gegensatz zu Steam offiziell nur Oculus Rift  unterstützt. Bei Steam laufen HTC Vive, Oculus Rift, Windows Mixed Reality und weitere PC-VR-Brillen.

HTCs Viveport taucht hingegen gar nicht in der Statistik auf. Der Grund: Auf die Plattform entfallen weniger als ein Prozent der gesamten Verkäufe.

Der Dezember 2018 soll bezüglich Verkaufszahlen der zweitbeste Monat für das Studio gewesen sein. Gegenüber UploadVR bestätigt Burman, dass nur im Launch-Monat mehr Spiele verkauft wurden. Das sei ein Indikator, dass der VR-Markt kontinuierlich wachse und im Weihnachtsgeschäft viele VR-Brillen verkauft wurden.

Die Entwickler des VR-Kampfspiels Gorn vermeldeten ebenfalls einen Verkaufsrekord über Weihnachten 2018. Außerdem brach der VR-Hit Beat Saber einen Spielerrekord.

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