Der The-Void-Konkurrent Dreamscape Immersive will neue Standorte in den USA und Europa aufbauen.

Wenn VR außer Haus eines Tages tatsächlich so populär und groß wird wie das Kino, dann wohl durch einzigartige Mixed-Reality-Erfahrungen, bei denen Realität und virtuelle Welt vermischt wird und die man exklusiv nur in der VR-Spielhalle erleben kann.

Neben der US-Spielhalle The Void (Testbericht Star Wars und Ghostbusters) drängt Dreamscape Immersive in diesen speziellen Highend-Arcade-Markt. Erstmals in Erscheinung trat das Startup im Februar 2017, als Hollywood-Größen wie Warner Bros, 21St Century Fox, MGM, IMAX und Steven Spielberg eine Investition über elf Millionen US-Dollar bekanntgaben.

In einer zweiten Finanzierungsrunde  im darauffolgenden September kamen weitere 30 Millionen US-Dollar hinzu, diesmal hauptsächlich durch AMC, einem der weltweit größten Kinobetreiber.

Die erste VR-Attraktion “Alien Zoo” eröffnete im Februar 2018 in Los Angeles und war laut Dreamscape innerhalb von 24 Stunden für sechs Wochen ausverkauft.

Neues Personal für internationalen Marktstart

Jetzt stellt das Unternehmen zwei neue Köpfe für Marketing und Geschäftsplanung ein, die den internationalen Rollout der Spielhalle in die Wege leiten und betreuen sollen: Adam Rockmore arbeitete zuvor in leitender Position bei der US-Kinoticketplattform Fandango. Ron McJunkin zeichnete bei Sonos für Ladenkonzepte verantwortlich.

“Wir freuen uns, dass so erfahrene Mitarbeiter uns dabei helfen, unsere interaktiven, erzählerischen immersiven Erfahrungen zu verbreiten”, sagt Dreamscape-Manager Aaron Grosky, der das operative Geschäft verantwortet.

Im Herbst 2017 lautete der Plan, dass innerhalb der nächsten 18 Monate sechs VR-Spielhallen in den USA und UK starten sollen, einige davon in Kinos. Durch die zahlreichen Hollywood-Partner dürfte Dreamscape Zugriff auf starke Lizenzen wie Ready Player One oder Harry Potter haben.

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