Das Startup Precision OS will Chirurgen in der Virtual Reality lernen und planen lassen.

Precision OS aus Vancouver, Kanada, hat sich auf die Entwicklung von VR-Software spezialisiert, mit der angehende Chirurgen ihre Fähigkeiten trainieren und verbessern können. Praktizierende Ärzte sollen Eingriffe anhand echter Patientendaten virtuell planen.

In einer ersten Finanzierungsrunde erhält das 2017 gegründete Unternehmen 2,3 Millionen US-Dollar. Das Geld kommt in erster Linie von den beiden Risikokapitalgebern Davos und AO Invest. Ein Sprecher von AO Invest nennt die Software des Startups “extrem beeindruckend”. Sie soll in puncto Präzision, Qualität und beim didaktischen Ansatz die Nase vorne haben.

Keine Angst vor Fehlern

Das Ziel sei es, mit VR ein tieferes Verständnis für OP-Abläufe und medizinische Eingriffe zu vermitteln, als das mit aktuellen Simulationen möglich ist, erklärt der Geschäftsführer und praktizierende Chirurg Danny P. Goel.

VR biete einen sicheren Erfahrungsraum für Fehler. Insbesondere die Entscheidungsfindung solle davon profitieren, was wiederum sowohl dem Patienten als auch dem Gesundheitssystem zugutekäme, so Goel.

Trainierende bekommen zu ihren Entscheidungen und virtuellen Eingriffen Rückmeldung in Echtzeit. Zukünftig soll es möglich sein, reale Bilddaten eines Patienten in die VR-Umgebung hochzuladen, um den Eingriff virtuell vorzubereiten und zu trainieren.

Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Webseite.

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