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VR-Training: Hochspannungsschaltgerät mit HTC Vive reparieren

von Matthias Bastian27. Juni 2016

Training in Virtual Reality könnte mit immersiveren und lebensechten Interfaces zunehmend populärer werden. Insbesondere dann, wenn das reale Training gewisse Gefahren birgt, die sich virtuell komplett umgehen lassen.

So wie im Video oben, in dem ein Programmierer unter Anweisung eines Experten lernt, virtuell an einem Hochspannungsschaltgerät zu arbeiten. Normalerweise sind mehrtägige Trainings mit vielen Videos und Besprechungen fällig, um Mitarbeiter auf die Arbeit in einer Starkstromumgebung vorzubereiten. In Virtual Reality kann selbst ein Laie die Arbeitsprozesse direkt am Objekt erlernen. Entwickelt wurde das Virtual-Reality-Training vom australischen Unternehmen Sentient.

Wenn in den kommenden Jahren Handsteuerung und haptisches Feedback Standard werden, könnten auch deutlich feinmotorischere Trainings und Aufgaben in Virtual Reality durchgeführt werden. Andere Beispiele für VR-Trainings gibt es im militärischen Bereich, für Chirurgen oder beim Quadfahren.

Auf ähnliche Art soll Virtual Reality auch die Schulbildung anschaulicher machen. Zahlreiche Unternehmen arbeiten daran, virtuelle Lernerfahrungen umzusetzen. Das derzeit populärste Beispiel ist die Apollo-11-Mission für Oculus Rift oder HTC Vive, bei der Schüler die erste Mondlandung aus der Perspektive der damaligen Astronauten nacherleben können.

Die Banker von Goldman Sachs gehen davon aus, dass das Virtual-Reality-Geschäft bis 2020 rund 60 Prozent des Gesamtumsatzes von HTC ausmacht. Ein Großteil des Geldes soll durch den Verkauf von Non-Gaming-Software erzielt werden, wie man sie im obigen Beispiel sieht. “Bei HTC Vive geht es ja auch nicht nur um Spiele, wir arbeiten in mindestens zwölf Bereichen an Inhalten. Gaming ist einer davon und ein sehr aktiver, aber nicht der einzige. […] Persönlich interessiere ich mich für die unterhaltende Bildung, das Edutainment”, sagt uns Joel Breton, verantwortlich für VR-Inhalte bei HTC.

| Via: Road to VR