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VRODO_cast #004: Hukipukis, hässliche Gesichter, schöne Avatare und 3D-Videos

von VRODO2. September 2016

In der vierten Episode des VRODO_cast sprechen wir darüber, was eine VR-Brille kosten darf, wie eine Wikipedia voller VR-Erfahrungen aussehen könnte und ob volumetrische Videos wirklich eine Sache werden. Und Tobias erklärt uns, warum er persönlich keinen Wert auf realistisch gerenderte Avatare in Virtual Reality legt.

Laut einer aktuellen Marktbefragung von Pricewaterhousecoopers liegt der optimale Preis einer Virtual-Reality-Brille bei 78 Euro. Die Umfrage ist repräsentativ, über 1.000 Menschen in Deutschland wurden dafür befragt. Doch kann man das Ergebnis wirklich ernst nehmen? Und falls ja, was kann man daraus lernen? Ist VR tatsächlich noch so weit vom Massenmarkt entfernt? Denn die realen Preise liegen offenbar weit über der Erwartungshaltung der Verbraucher.

Ein Entwickler zeigte Anfang der Woche eine erste Demo für eine VR-Version der Wikipedia, die mit Cardboard direkt im Browser läuft. Anstatt nur zu lesen, dass ein Elch 2,10 Meter groß ist, kann man es direkt erfahren. Man schaltet den Browser auf den VR-Modus um und steht anschließend neben einem in Lebensgröße gerenderten Elch. Die Theorie: So eine Erfahrung soll einprägsamer sein als die reine Information in Text und Bild, sodass man sie besser abspeichern kann. Wir philosophieren darüber, wie eine Wikipedia der Erfahrungen aussehen könnte.

Derzeit gibt es reichlich 360-Videos für VR-Brillen. Der Nachteil dieser Produktionen: Sie sind zwar immersiv, aber nicht räumlich. Als Zuschauer klebt man an der Perspektive der Linse und kann den Kopf nur auf zwei Achsen bewegen. Zahlreiche Unternehmen – zum Teil mit recht unterschiedlichen Ansätzen – arbeiten daran, volumetrische 360-Grad-Videos zu filmen, die dank zusätzlicher Tiefeninformationen auch begehbar sind. Wir besprechen die Versuche von Lytro und Co. und raten ins Blaue, ob aus der Technologie wirklich mehr wird als nur eine Nischenfantasie.